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Coronavirus: In Bayern erste Alarmstufe für Katastrophenschutz-Einheiten ausgerufen

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42 Menschen in Bayern sind seit letztem Donnerstag mit dem Coronavirus infiziert worden. Die Fallzahlen steigen in den vergangenen Tagen immer weiter an: Nicht nur aus Bayern, sondern mittlerweile aus fast allen Bundesländern werden neue Infizierte gemeldet. Deutschlandweit sind bislang rund 200 Personen an Covid 19 erkrankt.


Update, Mittwoch, 17.16 Uhr:

Wegen des Coronavirus' wurde heute Nachmittag in Bayern »Alarmstufe 1« (von 3) für alle Einheiten des Katastrophenschutzes ausgerufen. Grund dafür sind nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes »die derzeit nicht absehbaren Lageentwicklungen rund um das Coronavirus.«

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Dazu komme die »progressive Knappheit relevanter Materialien der persönlichen Schutzausrüstung.« Darunter fallen beispielsweise Mund-Nase-Schutzmasken, Schutzkittel oder Desinfektionsmittel.

Die Alarmstufe gilt seit 15 Uhr für alle Einheiten der Bayerischen Hilfsorganisationen mit Ausnahme der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

»Der Eigenschutz unserer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden hat höchste Priorität«, so BRK-Präsident Theo Zellner. »Die persönliche Schutzausrüstung ist Voraussetzung dafür, dass sie in den Einsatz gehen.« Seit Wochen sind die Hilfsorganisationen in Kontakt mit Lieferanten aus Deutschland, der EU oder darüberhinaus. »Der Markt ist wie leergefegt«, so Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk.

Seit vergangenem Donnerstag ist bereits der Krisenstab des BRK aktiviert. Am Dienstag wurde dieser zudem um die Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz (ASB, DLRG, MHD, MHW, JUH, THW) erweitert. Bislang verzeichnet das BRK aber »kein erhöhtes Einsatzaufkommen aufgrund des Coronavirus.«

Hintergrundinfo: Was bedeuten die Alarmstufen?

Es gibt insgesamt drei Alarmstufen, die »Alarmstufe 1« ist dabei die niedrigste Stufe. Aus dieser Stufe resultieren folgende Maßnahmen: Überprüfung der Alarmsicherheit einzelner Einheiten, des Materials und der Erreichbarkeiten. Dadurch wird sichergestellt, dass im Falle einer Alarmstufenerhöhung alle Erreichbarkeiten und Kommunikationswege sichergestellt sind.

»Alarmstufe 2« würde bedeuten, dass Einheiten in einen Voralarm bei Großschadensfällen oder im Katastrophenfall versetzt werden. Dabei begeben sich Einsatzkräfte aktiv auf die jeweilige Rettungswache oder zum jeweiligen Kreisverband. Die Fahrzeuge werden allerdings noch nicht besetzt.

»Alarmstufe 3« entspricht dem tatsächlich Alarm und die Besetzung der Einsatzfahrzeuge.

Update, 15.20 Uhr:

Nachdem am Mittwochvormittag bereits elf neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden waren, meldete das bayerische Gesundheitsministerium am Nachmittag weitere fünf Fälle. Damit gibt es nun insgesamt 42 Infektionen seit vergangenen Donnerstag (Stand: 15 Uhr).

Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass bis zum frühen Mittwochnachmittag weitere fünf Personen positiv auf den Coronavirus getestet wurden.

Die Fälle wurden jeweils aus den Landkreisen Lindau am Bodensee, Augsburg, Erding und Passau sowie aus der Stadt Nürnberg gemeldet.

Update, Mittwochmittag:

In Bayern gibt es elf neue bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Erstmals wurde je ein Fall in den Landkreisen Lindau und Augsburg nachgewiesen, dazu kommen sechs neue aus dem Landkreis Freising, zwei neue aus dem Landkreis München und ein neuer aus dem Landkreis Ostallgäu, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München mitteilte.

Bei dem Infizierten aus Lindau handelt es sich nach Angaben des Landratsamts um einen Familienvater aus Lindau, dessen Kontaktpersonen vorsorglich unter häusliche Quarantäne gestellt worden seien. Davon betroffen seien unter anderem 59 Schülerinnen und Schüler aus zwei Lindauer Schulen.

Seit ausbruch der Krankheit sind in Bayern insgesamt 47 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Bei 14 Patienten ist die Erkrankung an Covid-19 bereits auskuriert, alle sind wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden. Sie standen im Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens. Bei Webasto war im Januar eine Mitarbeiterin aus China zu Besuch, die das Virus in sich trug. Kollegen und teils deren Angehörige infizierten sich.

Außer in Sachsen-Anhalt wurde das Coronavirus mittlerweile in allen Bundesländern registriert. Angesichts der verbreiteten Sorge vor dem Virus fürchten Ärzte um die allgemeine medizinische Versorgung der Bevölkerung. Es mache keinen Sinn, dass sich jeder mit Halskratzen testen lasse.

Weitere aktuelle Infos zum Coronavirus in Deutschland und der ganzen Welt in unserem Artikel: Coronavirus in fast allen Bundesländern entdeckt

Bisherige Meldungen

Update, Montagabend:

Der Coronavirus breitet sich in Bayern und Deutschland weiter aus. Am Montagabend erhöhte sich die Zahl der infizierten Patienten in Bayern auf nunmehr 21, deutschlandweit sind es sogar rund 170 Menschen.

In Bayern gibt es sechs neue bestätigte Fälle mit dem neuartigen Coronaviurs Sars-CoV-2. Betroffen seien fünf Menschen aus dem Landkreis Freising und ein Mensch aus München, teilte das Gesundheitsministerium am Montagabend unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit.

Die Fälle im Landkreis Freising stünden im Zusammenhang mit dem Ehemann einer Erzieherin, der ebenfalls positiv auf den Erreger getestet wurde. Mit den sechs neuen Fällen gibt es seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 21 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Im Laufe des Montags hatte das Gesundheitsministerium schon sieben neue Fälle bestätigt. Es handelt sich um zwei Fälle in München, zwei Fälle im oberfränkischen Landkreis Bayreuth und je einen im mittelfränkischen Schwabach, im Landkreis Freising und im Kreis Ostallgäu.

Damit sind bislang in Bayern insgesamt 35 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Bei 14 weiteren Patienten ist die Erkrankung auskuriert, alle sind wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden. Sie standen im Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto.

In fast allen Bundesländern gibt es seit Montagabend nachgewiesene Infektionen mit dem neuen Coronavirus. Insgesamt stieg die Zahl der erfassten Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus in Deutschland auf rund 170.

Update, Montag, 15 Uhr:

In Salzburg hat die Gesundheitsbehörde insgesamt 18 Hotel-Mitarbeiter in häusliche Quarantäne geschickt, nachdem am Sonntag bekannt worden war, dass ein 30-jähriger Frankfurter, der vergangene Woche in zwei städtischen Hotels genächtigt hatte, positiv auf den Coronavirus getestet wurde.

Zum Artikel: Mit Coronavirus infizierter Deutscher nächtigte in Salzburger Hotels – 18 Angestellte in Quarantäne

Update, Montagmittag:

Insgesamt 13 Coronavirus-Infektionen in Bayern beschäftigen derzeit die Behörden. Fünf weitere Infektionen wurden am Montag bekannt, nachdem am Sonntag noch von acht Fällen die Rede war. Von den 13 Infizierten stammen fünf aus der Region: Eine Person kommt aus dem Landkreis Rosenheim, eine weitere aus dem Kreis Ebersberg sowie drei aus dem Landkreis München.

Fünf neue Coronavirus-Fälle in Bayern und damit mittlerweile 13 bestätigte Erkrankungen teilte das Gesundheitsministerium am Montag in München mit. Zwei Personen kommen demnach aus München (damit stammen aktuell insgesamt drei Fälle aus der Landeshauptstadt), sowie jeweils eine weitere Person aus den Landkreisen Freising und Ostallgäu und aus dem mittelfränkischen Schwabach.

Die Infizierten aus Freising und Ostallgäu hatten nach Angaben der Behörden zuvor Kontakt mit bereits infizierten Personen.

Seit dem Ausbruch des Virus sind in Bayern bisher insgesamt 27 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. 14 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und konnten wieder aus den Krankenhäusern entlassen werden. Die meisten waren Angestellte des Autozulieferers Webasto oder hatten Kontakt zu diesen. Eine Mitarbeiterin aus China hatte im Januar einen Termin in der Firma und hatte den Coronavirus dort verbreitet.

Gesundheitsamt Traunstein informiert rund um Coronavirus

Das Gesundheitsamt Traunstein stellt auf seiner Webseite umfassende Informationen zum Thema Coronavirus aus den Quellen des Robert-Koch-Instituts, des Bayerisches Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Kultusministeriums bereit.

Dabei werden auch häufig gestellte Fragen beantwortet, darunter Empfehlungen zu Reisen nach Italien, China und in andere Risikogebiete oder weitere Fragen wie:

  • Wie kann ich mich schützen?
  • Wer wird labordiagnostisch getestet?
  • Wie soll ich mich verhalten?
  • Wann und wie soll ich einen Arzt aufsuchen?

Hier geht es zur Webseite des Gesundheitsamtes.

Sollten einschlägige Symptome auftreten und der Hausarzt nicht erreichbar sein, steht die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns unter der Telefonnummer 116-117 zur Verfügung.

Für weitere oder individuelle Fragen betreibt das Gesundheitsamt Traunstein eine Bürgerhotline, die unter der Rufnummer 0861/58-411 tagsüber zwischen 7 und 19 Uhr erreichbar ist.

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Update, Sonntagnachmittag:

Erstmals hat sich eine Person aus dem Landkreis Rosenheim mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsministerium gab am Sonntag die Wohnorte der drei neuen Betroffenen bekannt.

Nach Angaben des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim habe sich die Person am Freitag selbst bei den Behörden gemeldet. Die Untersuchung eines Abstrichs brachte daraufhin ein positives Ergebnis.

Die Person hatte bei einem Skiurlaub in Südtirol Kontakt zu einer befreundeten Person, bei der zuvor bereits der neuartige Covid-19-Virus festgestellt worden war. Da keine Krankheitssymptome vorliegen, kann die Person in häuslicher Quarantäne bleiben.

Bei den drei am späten Samstagnachmittag bestätigten Coronavirus-Fällen aus Oberbayern handelt es sich neben dem fall aus Rosenheim um Personen aus München sowie aus dem Landkreis Ebersberg. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.

Zudem wurden am Sonntag weitere vier Fälle Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit (Stand Sonntagmittag) seit Donnerstag insgesamt acht neue Erkrankungsfälle in Bayern.

Darunter befindet sich auch ein Fall aus Mittelfranken. Es handelt sich um die Ehefrau des Mannes aus Nürnberg, dessen positiver Befund am Freitag vom baden-württembergischen Sozialministerium bekannt gegeben worden war. Dieser war am Freitag im Städtischen Klinikum Karlsruhe stationär aufgenommen worden. Die Frau befindet sich im Klinikum Nürnberg auf Isolierstation. Die drei anderen neuen Fälle wurden aus den Landkreisen Freising, Starnberg und Ostallgäu gemeldet.

Im Fall des Mitarbeiters des Universitätsklinikums Erlangen, dessen positiver Befund am Donnerstagabend bekannt geworden war, liegen nun weitere Testergebnisse der ermittelten Kontaktpersonen vor. Darunter befanden sich bislang keine positiven Befunde.

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Meldung vom Samstagabend:

Ein Ministeriumssprecher teilte am Samstag in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis zum späten Nachmittag drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden.

Alle drei Fälle stammen aus Oberbayern. Weitere Einzelheiten wird das Ministerium am Sonntag bekannt geben.

Damit gibt es derzeit insgesamt vier bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Am Donnerstag war ein Fall in Mittelfranken bekannt geworden, der im Universitätsklinikum Erlangen stationär behandelt wird.

Der Mann hatte in Deutschland Kontakt mit einem Italiener, der nach seiner Rückkehr nach Italien positiv auf den Virus SARS-CoV-2 getestet wurde. Die Ergebnisse weiterer Tests werden voraussichtlich bis Sonntagabend vorliegen.

Schüler aus Risikogebieten sollen zuhause bleiben 

Außerdem spricht das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Empfehlung aus: Schüler aus Corona-Risikogebieten wie Italien können und sollen am Montag zuhause bleiben. Schüler aus Bayern sind insbesondere dann betroffen, wenn sie sich in den Ferien in betroffenen Regionen in Italien aufgehalten haben.

Das gilt laut Ministerium für Schüler, »die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren« auch »unabhängig von Symptomen«. Zuvor sollen die Eltern aber unbedingt mit den Schulen Rücksprache halten, denn alle anderen sind weiterhin verpflichtet, zur Schule zu gehen.

Zu den Risikogebieten zählen laut Robert-Koch-Institut im Urlaubsland Italien die Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Alle Risikogebiete werden vom Robert-Koch-Institut unter diesem Link aufgeschlüsselt.

Das Gesundheitsministerium erklärt weiter: »Sofern kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorlag, bleibt die Schulpflicht grundsätzlich unberührt.« Sind also keine Einzelmaßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet, besteht reguläre Schulpflicht.

Treten Symptome auf oder besteht zumindest der Verdacht, sollte umgehend der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden. Alternativ können Betroffene die Rufnummer 116-117 wählen und ihr Testergebnis abwarten.

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Vorbericht:

Vier Kinder einer Kita in Nordrhein-Westfalen wurden positiv auf den neuartigen Coronavirus getestet. In der Einrichtung im Kreis Heinsberg arbeitet eine an Covid-19 erkrankte Erzieherin.

Den Kindern gehe es gut, teilte das zuständige Landratsamt nach einer Sitzung des Krisenstabs mit. Sie zeigten »allenfalls leichte Erkältungssymptome«, so eine Sprecherin.

Insgesamt besuchen 114 Kinder die Kita. Rund 100 Jungen und Mädchen machten den Test, bei vieren war der Befund positiv. Die anderen rund 14 Kinder seien zu dem freiwilligen Test nach bisherigen Erkenntnissen nicht erschienen. Insgesamt sei die Zahl der Personen, die sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 im Kreis Heinsberg nachweislich infizierten, nun auf 60 gestiegen.

Zum vollständigen Bericht: Vier Kita-Kinder in NRW mit Coronavirus infiziert 

Im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid wurde bei einem Lehrer das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Ein Sprecher des Märkischen Kreises sagte auf dpa-Anfrage, es seien 36 Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne geschickt worden.

In ganz Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten am Freitag auf über 50 angestiegen. Betroffen sind die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Hamburg beziehungsweise Schleswig-Holstein. Besonders stark betroffen ist derzeit der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Dort war die Zahl der Infizierten bis Freitagabend auf 37 gestiegen.

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Weltgrößte Reisemesse in Berlin abgesagt 

Die weltgrößte Reisemesse, die ITB in Berlin, fällt heuer aus. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sagten die Veranstalter die Internationale Tourismus-Börse (ITB) nur fünf Tage vor deren geplantem Beginn ab.

Begründet wurde dies mit verschärften behördlichen Auflagen, die so nicht umsetzbar seien. »Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit unserer Gäste, Aussteller und Mitarbeiter sehr ernst«, teilte Messechef Christian Göke mit. »So blicken wir schweren Herzens auf die jetzt notwendig gewordene Absage der ITB Berlin 2020.«

Zum vollständigen Bericht: Messe Berlin sagt Reisemesse ITB ab 

Weltweit Großveranstaltungen wegen Coronavirus abgesagt

Weltweit werden wegen des neuartigen Coronavirus immer mehr Veranstaltungen gestrichen. Der Restaurantführer Guide Michelin sagte die für Dienstag geplante Sterneverleihung in Hamburg ab.

Die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung haben auch immer mehr Auswirkungen auf den Sport. In der Schweiz wurde hart durchgegriffen, ein deutscher Radsportler sitzt am Persischen Golf in Quarantäne. Auch der deutsche Fußball ergreift Vorsichtsmaßnahmen.

In der Schweiz griffen die Behörden durch: Der Bundesrat verbot am Freitag bis zum 15. März alle Sportevents mit mehr als 1000 Zuschauern. Alle Fußball-Erstligapartien des Wochenendes wurden auf einen unbestimmten Termin verlegt. Über die folgenden Spieltage soll in der kommenden Woche entschieden werden, teilte der Ligaverband mit. Im Eishockey stehen vom 7. März an die Meisterschafts-Playoffs an, die letzten beiden National-League-Qualifikationsrunden davor finden vor leeren Rängen statt, wie die Liga mitteilte. Im Mai findet in der Schweiz außerdem die Weltmeisterschaft statt.

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Auch der Fußball in Deutschland reagierte bereits auf die Lage, wenn auch (noch) nicht so folgenreich wie in der Schweiz. »Aktuell wurden alle Reisen storniert«, berichtete Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann. Beim SC Freiburg teilte Coach Christian Streich mit, »dass wir uns nicht die ganze Zeit die Hand geben«. Eine zentrale Vorsichtsmaßnahme gegen die Verbreitung des Virus ist, sich regelmäßig und intensiv die Hände zu waschen und zu desinfizieren.

Zum vollständigen Bericht: Sport tief in Corona-Nöten

In Südkorea ist die Zahl der Infektionsfälle binnen 24 Stunden auf mehr als 3000 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden meldeten im Verlauf des Samstags 813 neue Infektionen. Damit steckten sich bisher 3150 Menschen in dem Land mit dem Erreger von Covid-19 an. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, kletterte um vier auf bisher 17.

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red/dpa

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