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Tödlicher Badeunfall im Chiemsee: Leiche des vermissten Rimstingers gefunden

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Foto: Symbolbild (FDL/Lamminger)

Rimsting – Traurige Gewissheit herrscht nach dem Fund einer Leiche am Mittwoch Vormittag im Chiemsee: Dort wurde der seit Sonntag vermisste 83-jährige Rimstinger tot aufgefunden. Der Senior war nach dem Baden nicht mehr ans Ufer zurückgekommen. Intensive Absuchen des Sees blieben zunächst ohne Erfolg.

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Update, Mittwoch, 14.55 Uhr:

Der 83-Jährige, der am Sonntag gegen 16 Uhr vom Rimstinger Ortsteil Schafwaschen ins Wasser gegangen war, wurde heute Vormittag in der Nähe der Badestelle gefunden.

Andere Badegäste hatten am Sonntag die Rettungskräfte alarmiert, nachdem der Einheimische vom Baden nicht zurückgekehrt war. Mit zwei Hubschraubern und Polizeibooten suchten die Einsatzkräfte das Wasser ab. Auch Taucher waren an der vermeintlichen Unfallstelle im Einsatz. Da die Kleidung des Mannes noch am Ufer lag und sein Auto in der Nähe geparkt war, gingen die Retter bereits am Sonntag von einem Unglück aus.

Heute Vormittag wurde in der Nähe der Badestelle, an der der 83-Jährige zuletzt gesehen worden war, eine männliche Leiche, die an der Wasseroberfläche trieb, entdeckt. Umgehend wurde die Person aus dem Chiemsee geborgen. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Rosenheim übernahmen die Ermittlungen. Wie das Präsidium mitteilt, handelt es sich bei der Person zweifelsfrei um den seit Sonntag vermissten Mann. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Als Todesursache nehmen die Ermittler ein gesundheitliches Problem des 83-Jährigen an.

Update, Dienstag Nachmittag:

Der Einheimische war am Sonntag Nachmittag im Ortsteil Schafwaschen zum Baden ins Wasser gegangen und nicht zurückgekehrt. Bis in den späten Abend suchten die Rettungskräfte den See ab – jedoch erfolglos.

Da die Kleidung des Seniors am Ufer gefunden wurde und auch sein Auto in der Nähe abgestellt war, wurde die Wasseroberfläche mit Hubschraubern und Booten abgesucht. Auch Taucher waren im Einsatz.

Auch am Montag und am Dienstag wurde die Suche fortgesetzt. Doch auch die rund vierstündige Absuche am Dienstag brachte keine weiteren Ergebnisse. Die Priener Polizei wird auch die kommenden Tage mit einem Polizeiboot den See absuchen. Die Beamten gehen allerdings nicht mehr davon aus, den Mann noch lebend zu finden.

Erstmeldung, Montagmorgen:

Eine Vermisstensuche läuft derzeit auf dem Chiemsee im Bereich bei Rimsting. Dort ist am Sonntag Nachmittag ein 83-jähriger Einheimischer zum Schwimmen gegangen und seitdem nicht zurückgekehrt.

Der Rimstinger wurde am Sonntag gegen 16 Uhr dabei gesehen, wie er vom Ortsteil Schafwaschen aus zum Schwimmen in den See ging. Als er nach einiger Zeit nicht zurückkehrte, verständigten aufmerksame Passanten die Rettungskräfte.

Die alarmierten Helfer der Wasserwacht und Einsatzkräfte der Polizei fanden die Kleidung des 83-jährigen Mannes am Ufer. Da auch sein Auto noch in der Nähe geparkt war, gehen die Retter von einem möglichen Badeunfall aus.

Im Bereich Rimsting wurde noch am Nachmittag eine großangelegte Suchaktion gestartet, an der Wasserrettungskräfte mit mehreren Booten und Tauchern, ein Polizeiboot sowie zwei Hubschrauber beteiligt waren.

Bis in die Abendstunden wurde der See nach dem 83-Jährigen großflächig abgesucht – bislang leider ohne Erfolg. Gegen 22 Uhr wurde die Suchaktion wegen der einbrechenden Nacht unterbrochen. Die Suche wird heute unter der Leitung der Polizeiinspetkion Prien fortgesetzt.