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Randalierer von Polizei angeschossen – er legte Feuer in Mehrfamilienhaus

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Foto: Symbolbild, pixabay

Geretsried – Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es in der Nacht auf Montag vor einem Wohnhaus in der Sudetenstraße in Geretsried. Ein 23-jähriger Randalierer wurde dabei von einem Polizisten angeschossen und in ein Krankenhaus gebracht.


Kurz nach 22 Uhr wurde über Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass ein 23-Jähriger mit einem Messer bewaffnet in einer Wohnung in der Sudetenstraße randaliert.

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Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen befand sich der 23-jährige Tatverdächtige alleine in der Wohnung und verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst unkooperativ. Als in der betroffenen Wohnung schließlich auch noch ein Feuer ausbrach, das mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Tatverdächtigen verursacht wurde, rückte die Polizei in diese vor.

Aufgrund der akuten Gefahr für die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses musste die Wohnung zur Durchführung der Löscharbeiten dringend betreten werden. Während die Beamten gewaltsam in die Wohnung vorrückten, kam es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen den 23-Jährigen.

Der Tatverdächtige wurde nach sofortiger medizinischer Erstversorgung vor Ort mit mittelschweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die Beamten wurden nicht verletzt, ebensowenig die Bewohner des Mehrfamilienhauses.

Die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und die Bewohner aus dem Haus evakuieren. Diese wurden in Notunterkünften untergebracht, da das Gebäude derzeit nicht mehr bewohnbar ist.

Die Untersuchungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch wurden vom Bayerischen Landeskriminalamt unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II übernommen. Die Ermittlungen zum Verdachts der besonders schweren Brandstiftung führt die Kriminalpolizei Weilheim.


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