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Auf kurzer Fahrt mit den Biathlon-Stars

Ihr Arbeitstag beginnt in der Weltcup-Woche von Ruhpolding schon früh am Morgen: Die 26 Fahrer des Fahrdienstes haben dabei allerhand zu tun: Das Team um Leiter Horst Wallner muss die Helfer, die Sportler, die Funktionäre, die Medienvertreter und die VIPs von Ruhpolding zum Biathlonzentrum fahren. "Die Arbeit macht aber viel Spaß", sagen die Fahrer, die auch schonmal ein Foto mit einem der Biathlonstars wie etwa Laura Dahlmeier machen dürfen.

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Und die 26 Fahrer sind das ganze Jahr über mit dem Thema Biathlon-Weltcup beschäftigt. Monatlich gibt es Treffen. Kurz vor dem Weltcup wird es dann ernst. Es müssen die offiziellen Fahrzeuge für den Shuttleservice abgeholt werden - und zwar aus Oberhof. Die Autos wandern nämlich mit den Weltcups sozusagen mit. Und so sind die Ruhpoldinger Fahrer auch am Montag nach dem Weltcup nochmals unterwegs - und zwar Richtung Antholz, der nächsten Weltcup-Station der Biathleten. Zudem kommt es auch schon einmal vor, dass Funktionäre oder Sportler von den Flughäfen München oder Salzburg abgeholt werden.

Deshalb sind die Ruhpoldinger Fahrer übrigens auch bei der Helferfeier am Sonntag im Kurhaus nicht dabei. "Wir müssen ja schließlich fit für die Fahrt nach Antholz sein", sagen sie. Gefeiert wird aber freilich trotzdem noch - und zwar in einer extra organisierten kleinen Feier. Und das hat sich der Fahrdienst - natürlich sind auch hier alle Helfer ehrenamtlich im Einsatz - auch redlich verdient. Insgesamt sind sie nämlich in den wenigen Tagen rund 60 000 Kilometer auf den Straßen untewegs.  SB