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Foto: Hubert Hobmaier

Bezirksmusikfest in Otting mit 2.500 Teilnehmern – 5.000 Zuschauer säumten die Straßen

Waging am See – Strahlende Gesichter bei der Blaskapelle Jung Otting anlässlich ihres 50. Gründungsfestes sowie des 52. Bezirksmusikfestes des Chiem- und Rupertigaus. Alle 42 Kapellen im Bezirk erwiesen den Ottingern die Ehre und verwandelten den Ort zum „Zentrum der Bayerischen Blasmusik“. Zusammen mit den Abordnungen der Ortsvereine nahmen rund 2.500 Teilnehmer am Festzug teil. Rund 5.000 Menschen säumten die Straßen von Otting und spendeten den vorbeimarschierenden Akteuren reichlich Applaus.


Bereits in den frühen Morgenstunden waren die Mitglieder der Böllerschützen „zum Aufwecken“ im Einsatz. Vor dem Kirchzug, der vom Festzelt an der Straße nach Waging bis zum Freiluftaltar führte, wurden die Kapellen in insgesamt neun Züge zusammengestellt. Pünktlich um 9.30 Uhr marschierten alle gemeinsam in Richtung Kirche los. Auf der Wiese neben der Straße in Richtung Kammer wurde der Feldgottesdienst abgehalten.

Die Heilige Messe zelebrierte der Waginger Pfarrer Andreas Ager und wurde dabei von einer „großen Mannschaft“ für den Altardienst unterstützt. Die Musikanten des Jubelvereins haben es sich nicht nehmen lassen, den Festgottesdienst musikalisch zu begleiten und wurden dabei von der Singgruppe Avalon unterstützt. Festleiter Herbert Fuchs dankte in seiner kurzen Ansprache allen Teilnehmern und freute sich „über das beeindruckende Bild, dass sich mir hier und heute bietet“.

Der Waginger Bürgermeister und Schirmherr Matthias Baderhuber, der stellvertretende Traunsteiner Landrat Andreas Danzer, der Bezirksvorstand Thomas Egger sowie der Vizepräsident des Musikbundes, Thomas Eiglsperger sprachen zu den versammelten Musikanten ein Grußwort. Als weitere Ehrengäste durften die Gastgeber den Landrat des Berchtesgadener Landes, Bernhard Kern, die Bezirksräte Annemarie Funke sowie Georg Wetzelsperger begrüßen. Die Bürgermeisterin Stefanie Lang aus Taching und Martin Fenninger, Bürgermeister der Gemeinde Wonneberg waren ebenfalls als Ehrengäste gekommen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes spielten alle Musikanten zusammen „Mein Heimatland“, den „Rainermarsch“ und die „Bayernhymne“, was ein beeindruckendes Hörerlebnis unter dem weißblauen Himmel darstellte. Nach dem „Musikantengruß“, bei dem die Teilnehmer alle ihre Instrumente zu Ehren der „Jung-Ottinger“ in die Luft streckten, formierte sich der Festzug zum Abmarsch.

Den Zug begleiteten drei Ehrenkutschen sowie verschiedene Motivwagen der Ortsvereine. Darüber hinaus waren zahlreiche Abordnungen der Ortsvereine dabei. Ersten Schätzungen zur Folge säumten rund 5.000 Zuschauer die Straßen von Otting und spendeten den Musikkapellen reichlich Applaus. Kurz vor dem Zelt formierte sich erneut die „Mannschaft“ des Festvereins, um die vorbeimarschierenden Musikkapellen zu grüßen.

Beim gemeinsamen Mittagessen im Festzelt spielte zunächst die Blaskapelle Maria Gern, die nachmittags von den „Junga Greadoa“ und später von der „Ruperti-Blosn“ abgelöst wurden und für Festtagsstimmung unter den Gästen sorgten. Die Feuerwehr Waging war zur Verkehrsabsicherung im Einsatz und etwa 20 Aktive des Bayerischen Roten Kreuzes standen für die sanitätsdienstliche Absicherung bereit. Ein ausführlicher Bericht folgt.

fb/red

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