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Martin Bartlweber in Seeon zum Bürgermeisterkandidaten gekürt

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Seeon: Klares Votum für Martin Bartlweber (FWS) als Bürgermeisterkandidat
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Martin Bartlweber wird bei den Kommunalwahlen 2020 für die Freien Wähler der Gemeinde Seeon-Seebruck als Bürgermeister kandidieren. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck – Die Freie Wäh­ler­grup­pe Seeon (FWS) no­mi­nier­te Martin Bartl­weber als Bür­ger­mei­ster­kan­di­da­ten für die Kommunal­wahl im März 2020. Bei der Auf­tel­lungs­ver­samm­lung der FWS-Ge­mein­de­rats­kan­di­da­ten im Gast­haus Alter Wirt er­hielt Bartl­weber 157 von 159 ab­ge­ge­ben­en Stim­men.


Da sich auch die Parteifreie Wählergruppe Truchtlaching (PWT) und die Freie Wählergemeinschaft Seebruck (FWGS) für Bartlweber als gemeinsamen Kandidaten aller drei Gruppierungen aussprechen, wird der 40-jährige Seeoner gegen den amtierenden Bürgermeister Bernd Ruth von der CSU antreten. Bartlweber muss zunächst aber noch bei den Aufstellungsversammlungen der PWT am 22. November und der FWGS am 4. Dezember nominiert werden.

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Bei wichtigen Themen nicht weg drücken

Er sei bereit, seine ganze Energie einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und sich bei wichtigen Themen nicht weg drücken, sagte Bartlweber. Sich für Menschen einzusetzen, treibe ihn jetzt schon beruflich an. Nach vielen Jahren als Intensivpfleger im Krankenhaus und jetzt als Pflegesachverständiger wisse er um die Sorge und Nöte der Familien. Er sei ein Teamplayer und wünsche sich ein Miteinander auf Augenhöhe, sagte Bartlweber.

Ganz oben auf seiner Agenda stehe die Belebung der Ortsmitte von Seeon aber auch Verkehrsthemen und nicht zuletzt die Möglichkeit, für Familien einen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ohne dabei die Heimat mit Neubausiedlungen zuzupflastern. In einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft sieht er beispielsweise eine Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum für alle zur Verfügung zu stellen und damit die Wucherpreise der Investoren zu verhindern. »Wir sollten was schaffen, damit die Leute auch noch dort wohnen können, wenn sie älter oder pflegebedürftig sind«, sagte er unter Applaus der Besucher im voll besetzten Saal.

Diese und viele weitere Gemeindethemen, die Bartlweber anschnitt, müssten in seinen Augen aber gemeinsam mit den Bürgern oder auch mit Experten in die Hand genommen werden, um die Gemeinde voranzubringen: »Nur gemeinsam san ma stark. Pack' mas mitanand für unser schene Gmoa!«

Seit 2014 im Gemeinderat, hat der vor zwölf Jahren aus Obing zugegezogene dreifache Familienvater in seiner neuen Heimat schon viel bewegt. Zahlreiche Projekte, wie das Projekt »Lebensqualität durch Nähe« oder das »Quartierskonzept« tragen auch seine Handschrift. Er selbst sagt von sich, dass er immer was tun müsse, was ihn letztendlich auch dazu bewogen habe, sich für das Bürgermeisteramt zu bewerben.

Mit über 90 Prozent der Stimmen, fuhr Bartlweber als Spitzenkandidat der Bewerberliste für den Gemeinderat ein hervorragendes Ergebnis ein. 17 Kandidaten standen zur Wahl und jedem Kandidaten konnten von den 159 Wahlberechtigten bis zu drei Stimmen gegeben werden. 430 Stimmen entfielen dabei auf Martin Bartlweber, der damit die Bewerberliste vor Alfred Fiedler mit 284 Stimmen und Clemens Kronast mit 282 Stimmen deutlich anführt. Auf Listenplatz vier rangiert die Gemeinderätin Sabine Pfaffenzeller. Die Gemeinderäte Helmut Mair und Hans Huber, der zugleich die Versammlung leitete, kandieren nicht mehr. Stefan Berger hat sich der offenen CSU-Liste angeschlossen und kandidiert dort auf Listenplatz sechs.

Die weiteren Kandidaten von Platz fünf bis Platz 16 sind: Karin Markowksy, Stephan Huber, Ralph Untermaier, Markus Prambs, Dr. Herbert Maier, Dominik Randl, Thomas Wolfsberger, Martina Kraus, Franz Mitterer, Tanja Mair, Bernhard Mitterer und Bernd Marx. Ersatzmann auf Platz 17 ist Arno Wagner.

Bezahlbarer Wohnraum wiederholt angesprochen

Die Kandidaten hatten im Vorfeld der Wahl die Möglichkeit sich persönlich und ihre Ziele vorzustellen. Sie alle haben sich auf ihre Fahnen geheftet, im Falle einer Wahl für die Gemeinde einzustehen. Dem Tenor war dabei zu entnehmen, dass sich alle eine lebendige Dorfgemeinschaft wünschen. Wiederholt wurde dabei das Thema bezahlbarer Wohnraum für junge Familien und die Belebung der Ortsmitte von Seeon angeschnitten.

Während der Auszählung der Stimmzettel wurden die Besucher, darunter auch der stellvertretende Landrat und FW-Kreisvorsitzende Andreas Danzer sowie Vertreter des CSU-Ortsverbands mit Bürgermeister Bernd Ruth, von der Alzleitnmusi unterhalten. ga


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