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Einheimischer (63) stirbt bei Frontalzusammenstoß nahe Sondermoning – drei Verletzte

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Nußdorf: Ein Toter bei schwerem Frontalunfall zwischen Chieming und Sondermoning – Großeinsatz
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Foto: FDL/BeMi

Nußdorf – Bei einem tragischen Verkehrsunfall am Montagabend auf der Staatsstraße 2096 zwischen Chieming und Matzing verlor ein einheimischer Autofahrer sein Leben, eine weitere Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Insgesamt gibt es drei Verletzte. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war an der Unfallstelle gefordert.


Update, Dienstagmorgen:

Nach Polizeiangaben war ein 63-jähriger Daihatsu-Fahrer aus dem Landkreis Traunstein kurz nach 21 Uhr auf der St 2096 von Chieming kommend in Fahrtrichtung Matzing unterwegs. Zwischen Laimgrub und Sondermoning kam ihm ein Audi, in dem sich drei Frauen befanden, entgegen. Kurz vor Sondermoning kam er aus bisher unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Audi. Umherfliegende Teile trafen noch einen hinter dem Daihatsu nachfolgenden Seat, der ebenfalls in den Unfall verwickelt wurde.

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Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde an die Unglücksstelle alarmiert. Beide Fahrzeugführer wurden in ihren Autos eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit Rettungsscheren befreit werden.

Für den 63-jährigen Fahrer des Daihatsu kam trotz aller Bemühungen der Retter jede Hilfe zu spät: Der Mann konnte nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Die ebenfalls eingeklemmte Audifahrerin, eine 50-jährige Frau aus dem Landkreis, kam nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Ihre beiden Mitfahrerinnen erlitten leichtere Verletzungen. Im dritten Fahrzeug, dem nachfolgenden Seat, befanden sich zwei Frauen, die körperlich unversehrt blieben und einen schweren Schock erlitten.

Am Unfallort war ein Großaufgebot von rund 50 Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Nußdorf, Hart, Chieming und Erlstätt im Einsatz. Das BRK war ebenfalls mit zahlreichen Rettern an die Unfallstelle ausgerückt. Mehrere Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Einsatzleiter Rettungsdienst waren alarmiert worden.

Die Polizei aus Traunstein war mit mehreren Streifenbesatzungen an der Einsatzstelle, um den Unfall aufzunehmen. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, sie waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 40.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Traunstein einen Gutachter beauftragt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die St 2096 war bis in die Nacht gesperrt.

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Foto: FDL/BeMi

Erstmeldung, Montag, 22 Uhr:

Im Fahrzeug eingeklemmt und verletzt wurde mindestens eine Person bei einem schwerem Verkehrsunfall am Montagabend auf der Staatsstraße 2096 zwischen Sondermoning und Chieming.

Laut ersten Informationen, die der Einsatzzentrale der Polizei vorliegen, sind kurz nach 21 Uhr auf der St 2096 zwei Autos frontal zusammengestoßen. 

Mehrere Personen sollen bei dem Frontalzusammenstoß in den Fahrzeugen eingeklemmt und verletzt worden sein. Zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei sind an der Unfallstelle im Einsatz. Die Straße wurde komplett gesperrt; eine Umleitung von der Feuerwehr eingerichtet.

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Foto: FDL/BeMi

Näheres ist derzeit noch nicht bekannt.

red/FDL