CSU Kirchanschöring tritt mit bekannten Gesichtern an

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Die ersten sechs auf der Liste sind Herbert Babinger (von links), Sylvia Köberle, Matthias Hingerl, Albert Reiter jun., Rupert Roider und Rudolf Gaugler.

Kirchanschöring – Trotz aller Bemühungen spiegelt die Kandidatenliste der CSU für die Gemeinderatswahl nicht wider, dass rund die Hälfte der Bürger in Kirchanschöring Frauen sind. Denn unter den Bewerbern, die für die CSU um einen der 16 Sitze im Ratsgremium kandidieren, ist gerade mal eine einzige Frau zu finden, nämlich Sylvia Köberle. Ihr wurde dafür ein vorderer Listenplatz eingeräumt.


Bei der Aufstellungsversammlung im Saliterwirt betonte Köberle, dass ihr gerade die Belange, die für Frauen, Familien und Kinder relevant sind, besonders am Herzen liegen. Unter anderem erinnerte sie daran, dass sie eine der ersten im Ort war, die eine Ganztagesbetreuung am Kirchanschöringer Kindergarten mit initiiert hat, damit deren Mütter Beruf und Familie unter einen Hut bringen konnten. »Ich möchte mich einfach als Frau einbringen und dazu beitragen, dass alle Themen und Probleme, die in Kirchanschöring anstehen, gut und im Sinne meiner Mitbürger gelöst werden.«

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Sie ergänzt damit die Haltung der weiteren zehn Kandidaten auf der CSU- Liste. Diese finden es allesamt faszinierend, als Gemeinderat am Puls der Gemeinde zu sein und mitgestalten zu dürfen, obwohl das für sie als ehrenamtliche Mandatsträger eine Fülle an Aufgaben und Verantwortung bedeutet. Die zehn Männer sind fast ausnahmslos mit verantwortungsvollen Führungsaufgaben in der Arbeit und in Kirchanschöringer Vereinen und Vereinigungen betraut.

Wahlleiter Hans-Jörg Birner bestätigte, dass es dem CSU-Ortsverband gelungen ist, eine qualifizierte Liste mit hochengagierten Personen aufzustellen. Mit der eigenen Liste und mit den Vorschlägen der übrigen Parteien hätten die Kirchanschöringer nun ein wirklich hervorragendes Angebot an Kandidaten bei der Wahl. Birner, der wieder als Bürgermeisterkandidat nominiert worden ist, betonte, es sei nur fair, dass sein Name nicht auf der CSU-Gemeinderatsliste steht, damit die Kandidaten ebenfalls gut abschneiden.

Herbert Babinger, der erneut für die CSU antritt, erläuterte, welche Projekte in der letzten Wahlperiode in Angriff genommen und erfolgreich über die Bühne gebracht worden sind. Zudem listete er auf, was in den nächsten sechs Jahren auf die Ratsmitglieder wartet. Unter anderem nannte er die bauliche Entwicklung der Gemeinde mit einer sinnvollen Innenverdichtung und eine Siedlungsentwicklung, die sowohl neue Bauformen als auch Einfamilienhäuser vorsieht. Ins Haus stehe auch die Erweiterung von Betreuungsangeboten für Krippen-, Kindergarten- und Grundschulkinder. Überdies wolle man die energetische Sanierung des Schulgebäudes und der zugehörigen Turnhalle anpacken. Da Kirchanschöring vom geplanten zweigleisigen Bahnausbau Tüßling–Freilassing stark betroffen sei, werde dieser Punkt den Kirchanschöringer Rat noch intensiv beschäftigen.

Auf der neuen CSU-Liste nicht mehr anzutreffen sind Heinrich Wallner, Gernot Neuer und Johannes Hofmeister. So sieht die Liste mit den elf Personen aus, die auf den Listenplätzen eins bis fünf je zweimal aufgeführt sind und von Platz sechs bis elf jeweils einmal: Herbert Babinger, Sylvia Köberle, Matthias Hingerl, Albert Reiter jun., Rupert Roider, Rudolf Gaugler, Rudolf Roider, Sebastian Brüderl, Rainer Birner, Dieter Gründel und Andreas Schwangler. ca


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