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Wildcampen verboten: Neue Schranke am Reifinger Badesee

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Dem wilden Campen am Reifinger See wurde nun mit einem Schlagbaum der Riegel vorgeschoben. (Foto: Eder)

Grassau – Nicht die Wildcamper an sich stellten im Sommer und Herbst ein großes Problem am Reifinger Badesee dar, vielmehr ihre Hinterlassenschaften. Nun wurde den Campingfreunden ein sichtbarer Riegel vorgeschoben.


Immer wieder, auch in den Sitzungen des Marktgemeinderats, war auf das Problem der Wildcamper hingewiesen worden. Vor allem an den Wochenenden trafen sich auf der Wiese hinter dem See Wohnmobilbesitzer. Die meist sehr freundlichen Naturliebhaber genossen die Natur, die unmittelbare Nähe zum See und so einige natürlich auch das kostenlose Campieren.

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Müll wurde nicht hinterlassen, dafür aber die Abfalleimer am Reifinger See befüllt. Weniger schön und bald ein Ärgernis war, dass einige Camper wohl in der Naturschutzzone ihre Notdurft verrichteten.

Hinweisschilder, die das Campieren untersagen, wurden missachtet und auch ein Flatterband konnte die Camper nicht aufhalten, zu schön ist der Platz, abgelegen von Straßen mit Blick in die Berge und direkt am See. Vielmehr schien sich der schöne Platz unter den Wohnmobilinhabern herumzusprechen, denn die Zahl der Camper nahm stetig zu.

Woche für Woche wurde der Platz mehr frequentiert. Anhand der Nummernschilder war deutlich zu erkennen, dass die Camper aus der gesamten Bundesrepublik kamen.

Die Gemeinde musste handeln. Ein Schlagbaum verhindert nun den direkten Zugang zur Wiese. Damit nicht am Schlagbaum vorbeigefahren werden kann, wurde zudem ein Holzzaun errichtet. Die Landwirte können den Schlagbaum passieren und so ihre Felder bestellen. Camper hingegen müssen nun wohl auf kostenpflichtige Plätze ausweichen. tb