weather-image

Hurrikan Irma Live-Ticker: Beide Küsten voll getroffen

4.6
4.6
Ankunft Hurrikan Irma
Bildtext einblenden
Ein vertäutes Segelboot wird am 10.09.2017 in Miami (USA) bei der Ankunft des Hurrikans «Irma» in Florida von Wellen umspült. Mit gewaltiger Zerstörungskraft hat Hurrikan «Irma» am Foto: Wilfredo Lee/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Peitschende Winde, extreme Regenfälle und eine Sturmflut sind als Folge von Hurrikan Irma in Florida zu erwarten. Die Einwohner im US Bundesstaat Florida bereiten sich auf ein Katastrophenszenario vor. Aktuelle Informationen gibt's in unserem Live-Ticker.

Aktuelle Position von Hurrikan Irma:

 

Aktuelle Berichterstattung:

Hurrikan «Irma» sucht Florida heim - Schwere Sturmschäden

Hurrikan «Irma» stürmt mit voller Wucht durch Florida

Mit voller Wucht: Hurrikan «Irma» trifft Florida

Florida schwer von Hurrikan «Irma» getroffen
Hurrikan vor Florida: Mehr als 50 000 in Notunterkünften
Wie entsteht ein Hurrikan?
Die Metropolenregion Miami - vom Wasser bedrohtes Touristenparadies


Montag, 11.09.2017, 17:55 Uhr: Miami/Tampa (dpa) - Mit Urgewalt ist «Irma» über Florida hinweggezogen und hat schwere Überflutungen mit sich gebracht. Der Sturm riss in vielen Teilen des US-Bundesstaates Dächer von Häusern und kappte Stromleitungen. Es gab Berichte über Plünderungen und Einbrüche. Mindestens vier Menschen starben.

Abgesoffen
Bildtext einblenden
Bis zu den Achsen im Wasser: Ein in Everglades City, Florida. Foto: Douglas R. Clifford Foto: dpa

Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren am Montag 5,8 Millionen Haushalte in Florida von der  Stromversorgungabgeschnitten - mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Haushalte in dem Bundesstaat.

Nach dem Sturm ist vor dem Aufräumen: Wie groß die Schäden am Ende sein werden, ist noch völlig unklar - es wird aber wohl um viele Milliarden US-Dollar gehen. «Irma» war so groß, dass sie die gesamte Halbinsel überdeckte.

Am Montag richteten sich einmal mehr bange Blicke an die Ostküste Floridas und die weiter nördlich gelegenen Küsten Georgias und South Carolinas. Mittlerweile zum tropischen Sturm herabgestuft, drückte «Irma» Wassermassen hüfthoch in die Stadt Jacksonville und bedrohte auch Orte wie Savannah oder Charleston.

Das Hurrikanzentrum berichtete, «Irma» werde bis Dienstag mit 30 Kilometern pro Stunde Richtung Georgia ziehen und am Dienstag Alabama erreichen. Dort wird sich der Sturm weiter abschwächen. Über Festland verlieren Hurrikane Energie. Das Hurrikanzentrum stuft den Sturm dann offiziell herunter.

US-Medien schilderten aus mehreren Städten an der Ostküste Floridas Überfälle, viele der Täter seien bewaffnet. Die Polizei von Miami meldete 28 Festnahmen von mutmaßlichen Plünderern. Der umliegende Bezirk hatte eine Ausgangssperre bis 07.00 Uhr Ortszeit verhängt. In der Stadt Weston wurde nach Angaben verschiedener lokaler Medien ein 17 Jahre alter Dieb von einem Sicherheitsbeamten angeschossen.

Montag, 11.09.2017, 5.42 Uhr: Derzeit sind mehr als 3 Millionen Haushalte in Florida ohne Strom

Hurrikan "Irma"
Bildtext einblenden
Hohe Wellen umschließen am in Boynton Beach bei der Ankunft des Hurrikans «Irma» in Florida den Zugang zum Strand. Foto: Jim Rassol/South Florida Sun-Sentinel Foto: dpa


Schwerste Schäden drohen fast im gesamten Bundesstaat, das genaue Ausmaß ist noch nicht erkennbar. Mehr als 3,3 Millionen Haushalte waren in der Nacht zum Montag ohne Strom. US-Präsident Donald Trump kündigte an, möglichst bald nach Florida reisen zu wollen, um sich ein Bild von den Schäden zu machen. Mehr als 12.000 Flüge von und nach Florida wurden abgesagt.

 

Sonntag, 10.09.2017, 17:45 Uhr: 1,3 Millionen Menschen in Florida ohne Strom 

Ankunft Hurrikan Irma
Bildtext einblenden
Ein vertäutes Segelboot wird am 10.09.2017 in Miami (USA) bei der Ankunft des Hurrikans «Irma» in Florida von Wellen umspült. Mit gewaltiger Zerstörungskraft hat Hurrikan «Irma» am Foto: Wilfredo Lee/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Tampa/Miami (dpa) - Infolge des Hurrikans «Irma» sind am Sonntagvormittag (Ortszeit) 1,3 Millionen Menschen ohne Strom gewesen. Von ihnen konnten nach Angaben des Betreibers Florida Power & Light 200 000 Menschen wieder mit Energie versorgt werden. Der Betreiber Keys Energy Services, zuständig für die Ortschaft Key West und Teile der Inselkette Florida Keys, berichtete, dass alle seiner 29 000 Kunden ohne Strom seien. Da «Irma» im Lauf des Sonntags und bis Montag weiter den Sonnenstaat hinaufziehen wird, ist mit weiteren großflächigen Ausfällen zu rechnen.

Sonntag, 10.09.2017, 15:02 Uhr: Hurrikan Irma erreicht Florida. Übersichtskarte mit voraussichtlichem Verlauf des Wirbelsturms.

Verlauf von Hurrikan Irma
Bildtext einblenden
Foto: dpa

Sonntag, 10.09.2017, 13:41 Uhr: Miami/Tampa (dpa) - Das Zentrum des Hurrikans «Irma» hat die Südspitze Floridas erreicht. Nach Angaben von US-Meteorologen zog der Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vier am frühen Sonntagmorgen über die Inselkette der Florida Keys hinweg. Der Sturm ist besonders groß und extrem gefährlich. Er droht katastrophale Schäden anzurichten.

Hurrikan Irma vor Florida
Bildtext einblenden
Wellen schlagen am 10.09.2017 in Miami (USA) über die Uferdämme an der Mündung des Miami River bei der Ankunft des Hurrikans «Irma» in Florida. Mit gewaltiger Zerstörungskraft hat Hurrikan «Irma» am Sonntag die Südspitze Floridas erreicht. (zu dpa «Florida schwer von Hurrikan «Irma» getroffen» vom 10.09.2017) Foto: Wilfredo Lee/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Kurs von «Irma» hat sich weiter leicht westwärts verändert und sollte in seinem Kern etwas vor der Küste entlang ziehen. Meteorologen machten deutlich, dass das für die Küstenbewohner eine schlechte Nachricht sei, schaufele der Sturm so doch mehr Wasser auf die Küste. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor.

Weil «Irma» so groß ist, werden auch auf der Ostseite Floridas schwere Schäden und Überflutungen erwartet. Für Miami und andere Gebiete auf dieser Seite gilt keinerlei Entwarnung, nur weil «Irmas» Zug auf der Halbinsel weiter westlich liegt als zunächst angenommen. Fernsehbilder aus Miami zeigten Reporter, die sich im Wind kaum auf den Beinen halten konnten.

Sonntag, 10.09.2017, 11:57 Uhr: Miami/Tampa (dpa) - Der Hurrikan «Irma» wird nach der jüngsten Mitteilung des US-Hurrikanzentrums zwischen 7.00 und 8.00 Uhr Ortszeit auf die Florida Keys treffen. Mittlerweile hat sich der Sturm auf weniger als 65 Kilometer den Florida Keys genähert. Der besonders große und extrem gefährliche Sturm droht katastrophale Schäden anzurichten.

Nachdem »Irma« das Festland erreicht hat, wird ein Kurs die Westküste Floridas hinauf erwartet. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor.

Der Sturm erreicht Florida in der zweithöchsten Kategorie 4. Nach Mitteilung des Hurrikanzentrums von 5.00 Uhr Ortszeit hat er eine ständige Windgeschwindigkeit von 215 Kilometern pro Stunde. In Hunderttausenden Haushalten fiel bereits der Strom aus. «Irma» hält die Region bereits seit Tagen in Atem.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier >

 Sonntag, 10.09.2017, 11:24 Uhr: Die Ausläufer des Hurrikans brachten bereits starke Winde und heftige Regenfälle in den Süden Floridas. Die Inselgruppe der Florida Keys wurde am späten Samstagabend von ersten orkanartigen Böen getroffen. Es wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 119 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der Nationale Wetterdienst im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Nach den Vorhersagen sollte der Hurrikan am Sonntag mit sintflutartigen Regenfällen, Sturzfluten und Sturmböen auf den «Sunshine State» treffen. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht rund 30 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates. Mehr als 70 000 Menschen hatten sich am Samstagabend (Ortszeit) bereits in die rund 385 Schutzräume im Bundesstaat begeben.

Sonntag, 10.09.2017, 5:48 Uhr Mehr als 190 000 Haushalte in Florida ohne Strom 

Miami/Tampa (dpa) - Die ersten Ausläufer des Hurrikans «Irma» haben im US-Bundesstaat Florida zu Stromausfällen in mehr als 190 000 Haushalten geführt. Das ging aus einer Übersicht des Energieunternehmens FPL am späten Samstagabend (Ortszeit) hervor. Experten schätzten, dass mehr als eine Million Menschen ohne Strom sein könnten, wenn der Hurrikan Florida durchquert hat. «Irma» sollte den Bundesstaat im Laufe des Sonntags erreichen. Der Sturm galt als extrem gefährlich. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Mehr als 70 000 Menschen hatten am Samstag bereits Zuflucht in Notunterkünften gesucht.


Bilder von Hurrikan Irma auf seinem Weg nach Florida:

  dpa/at