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Zyperns Präsident rechnet mit Ablehnung der Zwangsabgabe

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Nikos Anastasiades hat «nicht mit einer solchen Haltung seitens der europäischen Freunde gerechnet.» Foto: Filip Singer Foto: dpa

Nikosia (dpa) - Zyperns Präsident Nikos Anastasiades befürchtet eine Ablehnung der umstrittenen Zwangsabgabe auf Bankeinlagen im zyprischen Parlament. »Weil sie (die Menschen und Abgeordneten), empfinden, dass es ungerecht ist«, sagte er im schwedischen Fernsehen.


Auf die Frage, was er im Falle der Ablehnung zu tun gedenke, sagte Anastasiades: »Wir haben unsere eigenen Pläne.« Angesichts der von den Euro-Partnern verlangten Belastung von Bankguthaben fügte er hinzu, er habe »nicht mit einer solchen Haltung seitens der europäischen Freunde gerechnet.« Die kurzen Erklärungen wurden auch von zyprischen Fernsehen gesendet. Am Abend soll das zyprische Parlament über das umstrittene Gesetz abstimmen.

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