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Zweihundert Jahre Maler am Chiemsee

Einen guten Überblick über die Malerei am Chiemsee innerhalb der letzten zweihundert Jahre können sich die Besucher noch bis zum morgigen Sonntag im Haus des Gastes in Gstadt verschaffen.


Der Galerist Franz Gailer zeigt eine große Menge von Bildern verschiedener bedeutender Maler, die sich im Laufe der Zeit von der Chiemseeregion inspirieren ließen. Alle Bilder stammen aus Privatbesitz. Von Arnold Balwé, von dem zum Beispiel »Großer Feldblumenstrauß« fasziniert, bis zu dem großen Tierbildmaler Heinrich von Zügel sind schöne Exponate zu sehen, so von Willi Demmel, Paul Roloff, Theodor von Hötzendorff bis zu dem kürzlich verstorbenen Paul Paulus und dem in Marquartstein lebenden Künstler Georg Beyer. Eines der ältesten Bilder der Ausstellung dürfte »Chiemseeschiffer bei der Arbeit« von Joseph Wopfner (1843-1927) sein, ein Lieblingsmotiv des berühmten Malers. Eine der jüngsten Vertreterinnen der Chiemseemaler dieser Präsentation ist die gebürtige Moskauerin Ekaterina Zacharowa. Die Sommerausstellung der Galerie Gailer im Haus des Gastes in Gstadt ist am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Unsere Abbildung (Foto: Giesen) zeigt »Blick ins Achental« von Theodor von Hötzendorff Christiane Giesen

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