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Zwei gestohlene BMW an einem Tag

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Foto: Grenzpolizeiinspektion Piding

Piding – Innerhalb weniger Stunden stellten die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding am Dienstag gleich zwei hochpreisige Fahrzeuge auf der A8 fest, welche zuvor als gestohlen gemeldet wurden. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.


Dienstagmittag wurde ein BMW X6 mit österreichischer Zulassung auf der BAB A8, kurz nach der Einreise ins Bundesgebiet gesichtet und an der Anschlussstelle Anger einer Kontrolle unterzogen. An den Personal- als auch Kfz-Dokumenten des 50-jährigen Fahrers und seiner Ehefrau, welche die eingetragene Halterin des Fahrzeugs war, gab es seitens der Polizisten nichts zu beanstanden.

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Insbesondere bei SUVs der Oberklasse wird sich oft nicht nur mit der „Papierlage" zufrieden gegeben. Deshalb wurde das Fahrzeug vor Ort genauer überprüft. Den Beamten fielen hierbei Unstimmigkeiten bei der Fahrgestellnummer auf. Es gelang ihnen schnell die tatsächliche „Identität" des Autos zu ermitteln.

Ein Abgleich der Fahrgestellnummer mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass der BMW X6 vor einigen Jahren im Bereich Bochum gestohlen wurde. Anschließend wurde das Fahrzeug offensichtlich „umfrisiert" und unter neuer Legende an die jetzigen Besitzer verkauft.

Das Auto wurde in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sichergestellt und die Sachbearbeitung an das zuständige Fachkommissariat der Kripo Traunstein übergeben. Für diese gilt es nun zu klären, ob es sich bei den jetzigen Fahrzeugeigentümern um sogenannte „gutgläubige Erwerber" oder um Tatbeteiligte handelt.

Nur wenige Stunden später geriet erneut ein BMW - dieses Mal in Fahrrichtung Salzburg - ins Visier der Schleierfahnder.

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Foto: Grenzpolizeiinspektion Piding

Eine Kontrolle des Fahrzeugs mit deutscher Zulassung aus dem Landkreis Ostallgäu und dessen 36-jährigen Fahrers erfolgte kurze Zeit später an der Anschlussstelle Piding. Auch hier gab es an den ausgehändigten Dokumenten aus polizeilicher Sicht nichts zu beanstanden.

Ein Abgleich der Fahrgestellnummer des nicht mal einem Jahr alten BMW 530i mit dem Schengener Informationssystem hingegen zeigte etwas anderes. Das Fahrzeug war ursprünglich in Polen zugelassen, wo es Ende vergangenen Jahres als gestohlen gemeldet wurde.

Auch hier wurde das Auto sichergestellt und die weitere Sachbearbeitung an das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Traunstein übergeben. Zwar wurde die „Identität" in diesem Fall nicht verändert, dennoch gilt es nun durch umfangreiche Ermittlungen festzustellen, wie der Weg ins deutsche Zulassungsverfahren verlief und wer die verantwortlichen Tatbeteiligten waren.

Der 36-jährige Fahrzeugeigentümer war verständlicherweise alles andere als begeistert von der Sicherstellung „seines" BMW, schließlich hatte er diesen erst wenige Tage zuvor von privat erworben und hierfür 38.000 Euro bezahlt.

fb/red


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