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Zeitenwende beginnt im Dorf Bugarach mit Party-Verbot

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Sperrzone
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Die Sperrzone um Bugarach und den Berg darf nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Foto: Guillaume Horcajuelo Foto: dpa

Paris (dpa) - Das südfranzösische Dorf Bugarach hat den Beginn des vermeintlichen Weltuntergangstages unbeschadet überstanden. Für die Nacht wurden vom Präfekten Eric Freysselinard nur vorsorglich zwei Rave-Partys nahe dem Dorf an den Pyrenäen verboten.


Um die knapp 200 Einwohner zählende Gemeinde ist noch bis zum Samstag eine Sperrzone errichtet. Das Ende einer Periode im Maya-Kalender am 21. Dezember wurde von manchen als Zeitpunkt der Apokalypse gedeutet - und Bugarach sollte ein Ort der Rettung sein.

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Seit einigen Jahren kursiert nämlich die Theorie, von dem rund 1230 Metern hohen Berg Pic de Bugarach würden Außerirdische am Tag des Weltuntergangs mit Raumschiffen ins rettende Weltall starten.

«Wir sollten die Sache nicht überschätzen, aber gleichzeitig auch ernst nehmen», wurde Präfekt Freysselinard von französischen Medien zitiert. Bisher hätten nur einige Menschen versucht, auf den Gipfel des Pic de Bugarach zu gelangen.

Die Sperrzone um Bugarach und den Berg darf nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Der wegen vieler Höhlen als gefährlich geltende Pic de Bugarach darf von Touristen gar nicht bestiegen werden. Rund 100 Polizisten patrouillieren in dem ländlichen Gebiet und kontrollieren die Zugangsstraßen.

Internet-Auftritt Bugarach (franz.)

Regulierte Zone um Bugarach

Verbotszone am Berg Bugarach

Bericht französische Sektenkommission Miviludes (franz.)