Wusstest du, dass ...? - Todeszonen unter Wasser

Algenblüte
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Auch in der Ostsee blühen manchmal Algen. Dadurch gibt es dann weniger Sauerstoff im Meer. Foto: picture alliance / dpa Foto: dpa

Wusstest du, dass in unseren Ozeanen Todeszonen zu finden sind? Das klingt ziemlich gruselig und auf eine Art ist es das auch. Denn es bedeutet, dort ist kaum noch Leben möglich. Das gilt zum Beispiel für Fische, Krebse und Pflanzen.


Der Grund dafür ist: Es fehlt dort an Sauerstoff. Den aber brauchen so gut wie alle Lebewesen.

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Solche Todeszonen entstehen zum Beispiel, wenn Algen blühen, absterben und zum Meeresgrund sinken. Am Abbau der Algen sind Bakterien beteiligt. Die verbrauchen dabei jede Menge Sauerstoff.

Fachleute haben nun festgestellt: In den Weltmeeren sind inzwischen viel mehr Todeszonen entstanden. Das liegt auch daran, dass der Mensch mit bestimmten Stoffen das Meer belastet. Diese Stickstoffe fördern Algenblüten und damit den Abbau von Sauerstoff.

Umweltschützer fordern deshalb: Es dürfen weniger Stickstoffe ins Meer gelangen. Zudem müssten Schutzzonen gebildet werden.

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