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Wusstest du, dass ...? - Pflastersteine zur Erinnerung

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Pflastersteine zur Erinnerung
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Das flache Band aus Pflastersteinen erinnert an eine fast unüberwindliche Mauer, die früher in Berlin stand. Foto: Paul Zinken/dpa Foto: dpa

Wusstest du, dass in der Hauptstadt Berlin Pflastersteine im Boden an eine fiese Mauer erinnern? Diese doppelte Reihe verläuft wie ein langes Band quer durch die Stadt. Man kann leicht über die Steine laufen, sie vielleicht sogar übersehen.


Das ist genau das Gegenteil davon, woran sie erinnern. Wo die Steine liegen, stand früher eine fast unüberwindliche Mauer. Sie teilte die Stadt Berlin in zwei Hälften. Damals war auch Deutschland geteilt: die Bundesrepublik im Westen, die DDR im Osten.

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Am 13. August 1961 begann die DDR, in Berlin die Mauer zu bauen. Sie sollte Menschen daran hindern, Richtung Westen zu flüchten. Die Mauer wurde im Laufe der Jahre höher und breiter und von vielen DDR-Soldaten bewacht. Kaum jemand schaffte es von dort auf die andere Seite, es starben sogar Menschen auf der Flucht.

Aber dann wehrten sich die Menschen in der DDR gegen ihre Regierung und Unterdrückung. 1989 wurde die Mauer geöffnet und später abgerissen. An diesen Mauerbau vor genau 59 Jahren erinnerten Politikerinnen und Politiker am Donnerstag.