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Wunder im Wimbachtal

Ramsau – Einen spannenden Tag verbrachten 18 Kinder beim Ferienprogramm des SC Anger im Nationalpark Berchtesgaden. Ziel war das Wimbachtal in der Gemeinde Ramsau.

Im Wimbachgries erfuhren die Kinder aus Anger, dass der Sand hier 300 Meter in die Tiefe reicht. Foto: privat

Mit zwei Begleitern der Nationalpark-Verwaltung wanderte die Gruppe von der Nationalpark-Informationsstelle Wimbachbrücke durch die Wimbachklamm bis zum Wimbachschloss. Geleitet wurde die Kindergruppe von Max Winkler und als Begleiter gingen Edi Schmid von der Bergwacht Bad Reichenhall, Heinrich Allerberger und Hermann Fagerer mit.

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Unterwegs erfuhren die Buben und Mädchen allerlei über das richtige Verhalten im Nationalpark, die Vielfalt der Tiere und Pflanzen und das Thema Wasser. In der Klamm erlebten die Kinder auf eindrucksvolle Weise, wie das Wasser mit seiner unermesslichen Kraft ganze Landschaften gestaltet hat. Mit unterschiedlichen Forschungsutensilien, wie beispielsweise ein Becher mit Vergrößerungsglas zum Fangen der Wassertiere, untersuchten die Kinder eigenständig die Kleintierwelt des Wimbachs, der täglich Trinkwasser liefert. Auch von den geologischen Besonderheiten und der Entstehungsgeschichte des »Wimbachgries«, wo der Sand 300 Meter in die Tiefe reicht, erzählten ihnen die Begleiter vom Nationalpark.

Ziel war es, den jungen Naturforschern den Wert des Wassers, seine Kraft und seine Bedeutung als Lebensraum zu vermitteln. Danach schmeckte eine stärkende Brotzeit und gut gelaunt und voll mit neuen Eindrücken kehrten die Angerer Ausflügler wieder zur Wimbachbrücke zurück. Veronika Mergenthal