Wohnungseinbrüche am Pfingstwochenende beschäftigen die Polizei

Bildtext einblenden

Freilassing – Der Polizeiinspektion Freilassing wurden am Pfingstsonntag innerhalb kurzer Zeit drei Einbrüche in Wohngebäuden mitgeteilt. In allen Fällen waren die Bewohner zu Hause, haben aber den Täter, der sich nachts offenbar sehr geschickt in den Häusern bewegte, nicht bemerkt. Die drei Tatorte liegen in unterschiedlichen Stadtteilen nördlich und südlich der Bahnlinie Salzburg-München.


“Nach gegenwärtigen Ermittlungsstand und der vorhandenen Spurenlage gehen wir von einem Täter aus, der sich in allen drei Objekten vergleichsweise einfach unberechtigt Zutritt verschaffen konnte” - so die erste Einschätzung des Inspektionsleiters, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber. Auffällig war, dass keine Sicherungseinrichtungen überwunden werden mussten. Über offene Kellerfenster und Türen konnte der Einbrecher relativ leicht in die Häuser einsteigen und neben Geldbörsen mit Bargeld auch einen Laptop sowie Handys erbeuten. Der Gesamtbeuteschaden wird derzeit auf circa 800 Euro geschätzt.

Die Tatzeit konnte vom späten Samstagabend bis in die frühen Morgenstunden des Sonntages eingegrenzt werden.

Wohnungseinbrüche stehen durch das Eindringen der Täter in den Schutzbereich privater Lebensführung stets im Fokus der gesamten Bevölkerung. Die Polizei weist darauf hin, dass die in und an Gebäuden vorhandenen Sicherungseinrichtungen deshalb unbedingt benutzt, Türen und Fenster versperrt werden sollten. Auch wenn sich in Pandemiezeiten die meisten Bewohner insbesondere abends und nachts zu Hause aufhalten, so sollte hier trotzdem nicht leichtsinnigerweise der Schutz der eigenen vier Wände vernachlässigt werden. 

Täterhinweise in Zusammenhang mit den oben genannten Einbrüchen nimmt die Polizeiinspektion Freilassung unter Telefon 08654/46180 entgegen.

fb/red