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Wohnungsdurchsuchungen wegen illegaler Prostitution

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Prostitution
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Foto: Boris Roessler/dpa-Archiv

Landkreis Altötting - Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Mühldorf wegen Verdachts auf verbotener Prostitution führten am Dienstag, den 19.12.2017, zur Durchsuchung von insgesamt 19 Objekten im Landkreis Altötting.

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Seit Ende 2016 wurden bei der Kriminalpolizei Mühldorf, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Ermittlungen wegen des Verdachts der verbotenen Prostitution geführt. Den Ermittlern lagen mittlerweile für etliche Objekte Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Traunstein vor, welche am gestrigen Dienstag mit starken Kräften vollzogen wurden. Die Großaktion konnten die Beamten nur mit der Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Kriminalpolizei Südbayern mit Zentralaufgaben und der Steuerfahndung stemmen.

In zwei der Objekte trafen die Fahnder Frauen an, die dort mutmaßlich der verbotenen Prostitution nachgingen. Außerdem wurden zahlreiche Unterlagen und Datenträger sichergestellt, die beweisen sollen, dass in mehreren der durchsuchten Wohnungen bzw. Zimmern der Prostitution nachgegangen wurde. Insgesamt werden nun gegen mehr als 25 Frauen Verfahren wegen Ausübung der verbotenen Prostitution eigeleitet.

Außerdem ermittelt die Kripo gegen den vermeintlichen Haupttäter, einem 50-Jährigen aus dem Raum Altötting, wegen Ausbeutung von Prostituierten. Der Mann hatte die durchsuchten Objekte angemietet und teilweise an verschiedene Prostituierte untervermietet.

Im Landkreis Altötting ist Prostitution verboten. Erlaubnisfähig ist dies lediglich in Städten ab 30.000 Einwohnern.

Polizeipräsidium Oberbayern Süd

 

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