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Foto: Leitner, BRK BGL
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Wohnungsbrand in Mehrparteienhaus mit 65 gemeldeten Menschen endet glimpflich

Bad Reichenhall – Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mussten am Donnerstagmittag, 29. September, gegen 13 Uhr in die Salzburger Straße ausrücken, da Rauch aus einer Vier-Zimmer-Erdgeschoss-Wohnung eines größeren Mehrparteienhauses mit 65 gemeldeten Bewohnern aufstieg.

Die zuerst eintreffende Rettungswagenbesatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes brachte vier Bewohner aus dem Treppenhaus ins Freie und kontrollierte, ob sich in den verrauchten Räumen noch Menschen auffanden. Den Atemschutz-Geräteträgern der Feuerwehr gelang es, den Vollbrand in den beiden betroffenen Räumen schnell abzulöschen und zu verhindern, dass sich das Feuer weiter im Gebäude ausbreitet. Sie brachten die beschädigte Einrichtung ins Freie und löschten die Glutnester.

Die Einsatzkräfte evakuierten auch die anderen Bewohner vorsorglich ins Freie. In der Wohnung über dem Brand öffnete niemand die Tür, weshalb die Feuerwehr mit einer Steckleiter über ein gekipptes Fenster in die ebenfalls verrauchten Räume gelang und sicherstellt, dass niemand zu Hause war.

Das Rote Kreuz musste eine geschockte aber nach erster Einschätzung nur leicht durch die giftigen Rauchgase verletzte 89-jährige Bewohnerin notärztlich versorgen und vorsorglich in die Kreisklinik Bad Reichenhall bringen. Ihre Tochter und die weiteren Bewohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall mit dem Löschzug Karlstein war das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen aus Bad Reichenhall und Teisendorf, dem Freilassinger Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort, um den Feuerwehr-Einsatz abzusichern und die Bewohner zu untersuchen und zu versorgen. Die Feuerwehr belüftete abschließend die Räume und war mit insgesamt 30 Einsatzkräften gut eineinhalb Stunden lang gefordert.

fb/red