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Gefangen im goldenen Käfig

«Wir töten Stella»: Moralisches Psychodrama

In dem Film «Wir töten Stella» von Julian Roman Pölsler geht es um die Aufarbeitung einer Tragödie. Der österreichische Regisseur hat nach «Die Wand» ein weiteres Mal mit Martina Gedeck zusammengearbeitet.

Wir töten Stella
Annas Mann Richard (Matthias Brandt) kann nicht lieben, nur herrschen. Foto: epo-film Foto: dpa

Berlin (dpa) - Eine Frau im goldenen Käfig macht sich schuldig. Sie sieht mit an, wie eine Gaststudentin an der Gefühlskälte ihrer bürgerlichen Familie zerbricht.

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Die Hauptfigur des Films ist die Gastmutter Anna, gespielt von Martina Gedeck. «Wir töten Stella» ist kein Krimi - die Frage, wie Stella stirbt, wird gleich in der zweiten Szene geklärt. Vielmehr ist das Werk des österreichischen Regisseurs Julian Roman Pölsler ein hochmoralisches Psychodrama.

Wir töten Stella, Österreich 2017, 98 Min., FSK o.A., von Julian Roman Pölsler, mit Martina Gedeck, Matthias Brandt, Mala Emde

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