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»Wir sind Kirche« möchte deutsche Bischöfe genau beobachten

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Christian Weisner
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Christian Weisner vom Bundesteam der Kirchen-Reformgruppe «Wir sind Kirche». Foto: Armin Weigel/Archiv Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Die katholische Reformbewegung »Wir sind Kirche« will in den kommenden Monaten »sehr genau« beobachten«, was deutsche Bischöfe zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt unternehmen. Zudem werde darauf geachtet werden, ob die Bischöfe auch bereit seien, »für Fehlverhalten persönlich Verantwortung zu übernehmen«, wie die Bewegung nach ihrer Bundesversammlung in Nürnberg am Sonntag mitteilte.


Auf ihrer Versammlung beschloss die Reformbewegung zudem, eine Petition an den Deutschen Bundestag zu richten. Die Mitglieder fordern eine Änderung der Regelungen im Grundgesetz zum Verhältnis Kirche-Staat. Der Staat soll in die Lage versetzt werden, auf die Beseitigung der Diskriminierung von Frauen durch die katholische Kirche und andere Religionsgemeinschaften hinzuwirken.

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Die Laienbewegung »Wir sind Kirche« war 1995 aus einem Kirchenvolksbegehren für Reformen in der katholischen Kirche entstanden.

Mitteilung von "Wir sind Kirche"

Petition von "Wir sind Kirche"