weather-image
21°

Wie wird man Polizist?

0.0
0.0
Polizisten im Einsatz
Bildtext einblenden
Polizisten müssen fit sein, wenn sie Verdächtige verfolgen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Foto: dpa

Sie jagen Verbrecher, helfen bei Unfällen und sorgen für Ordnung im Straßenverkehr: Polizisten haben viele unterschiedliche Aufgaben. Auch deshalb ist der Beruf sehr beliebt. Am Dienstag wurde bekannt, dass sich immer mehr junge Menschen in Deutschland bei der Polizei bewerben.


Wer Polizist werden will, muss aber ziemlich viel können. Zum Beispiel müssen die Bewerber sportlich sein, also zum Beispiel schnell rennen können. Wie schnell genau, das ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Anzeige

In Berlin müssen junge Männer, die zur Polizei wollen, 2000 Meter in höchstens 9 Minuten und 20 Sekunden laufen. Frauen müssen die gleiche Strecke in 11 Minuten und 20 Sekunden schaffen.

«Es gibt auch eine gewisse Mindestgröße, die ich haben muss, wenn ich Polizistin oder Polizist werden will», erklärt ein Experte. Auch diese Größe ist in den einzelnen Bundesländer unterschiedlich. Außerdem braucht man einen Schulabschluss.

Alle Bewerber werden von einem Arzt untersucht. Denn: Als Polizist muss man gesund sein und gut sehen und hören können. Auch Tests in Mathe und Deutsch gehören dazu. Die Ausbildung dauert ungefähr drei Jahre.

Der Beruf des Polizisten ist zwar sehr beliebt. Der Experte warnt aber: «Man kommt auch in unangenehme Situationen, man sieht Tote bei Unfällen oder Verbrechen.» Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man Polizist werden will oder nicht.

Der Experte findet aber: Der Job hat auch schöne Seiten und kann großen Spaß machen. Vor allem, wenn man anderen Menschen helfen kann.