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Wenn Oma in eine Demenz-WG umzieht

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KINA - Wenn Oma in eine Demenz-WG umzieht
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Bewohner dieser Demenz-Wohngemeinschaft müssen sich an keinen festen Tagesablauf halten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Foto: dpa

Oh je, vergessen! Manchen alten Menschen passiert das häufiger. Das gilt vor allem, wenn sie eine Krankheit wie Demenz haben. Die schädigt das Gehirn.


Manche machen dann seltsame Dinge, andere erkennen Familienmitglieder irgendwann nicht mehr. Erkrankte können dann meist nicht mehr alleine leben. Dann kann eine besondere Wohngemeinschaft die Lösung sein: eine Demenz-WG wie etwa in Altusried, im Bundesland Bayern.

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Dort kümmern sich Pfleger und Pflegerinnen rund um die Uhr um die Bewohner. Die Patienten leben aber, wie sie wollen. »Wir greifen nur ein, wenn Unterstützung benötigt wird«, erzählt eine Mitarbeiterin.

Mal liege ein Gebiss im Kühlschrank, mal ein Bewohner im falschen Bett. »Das ist in Ordnung, nichts läuft hier nach Plan«, sagt die Mitarbeiterin. Denn hier muss sich niemand nach einem festen Tagesablauf richten. Wer mag, steht um vier Uhr auf oder schläft bis mittags, erledigt Sachen im Haushalt, muss aber nicht.

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