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Wenn Autos in Menschengruppen fahren

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Tatort in Cuxhaven
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Im November 2017 raste ein Autofahrer in Cuxhaven ungebremst in eine Menschengruppe vor dieser Diskothek. Foto: Carmen Jaspersen Foto: dpa

Münster (dpa) - Schon öfter sind Menschen in Deutschland mit einem Auto in Menschengruppen gerast. Die Hintergründe waren ganz unterschiedlich. Einige Beispiele:


November 2017 - Ein Mann rast in Cuxhaven (Niedersachsen) ungebremst mit einem Auto in eine Menschengruppe - die Szene erinnerte anfangs an einen Terroranschlag. Der Fahrer soll sein Auto auch bewusst in die Menge vor einer Diskothek gelenkt haben, es handelte sich aber um eine Trunkenheitsfahrt. Der Syrer muss sich derzeit dafür vor dem Landgericht Stade verantworten.

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November 2017 - In Berlin fährt ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit über einen Gehweg auf eine Gruppe Passanten zu. Sie können sich knapp retten, der Fahrer flieht. Ermittlungen ergeben, dass es kein Anschlagversuch war. Der Fahrer sei von der Straße abgekommen, als er offenbar einem wendenden Auto habe ausweichen wollen.

Februar 2017 - In Heidelberg fährt eine Mann mit einem Wagen in eine Gruppe von Passanten, ein 73-Jähriger wird verletzt. Der vermutlich psychisch kranke Fahrer flieht zu Fuß mit einem Küchenmesser bewaffnet, bis Polizisten ihn mit einem Bauchschuss niederstrecken.