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Weitere bittere Rückschläge für Cottbus und Bielefeld

München (dpa) - Die sportliche Krise bei den Fußball-Zweitligisten Energie Cottbus und Arminia Bielefeld hält auch nach der Länderspiel-Pause an.

Ohne Glück
Auch der neue Trainer Stephan Schmidt (l) konnte in Cottbus noch keine Wende herbeiführen. Foto: Thomas Eisenhuth Foto: dpa

Schlusslicht Cottbus verlor bei der Heimpremiere des neuen Trainers Stephan Schmidt gegen den FSV Frankfurt deutlich mit 1:4 (0:1). Für den Tabellenvorletzten Bielefeld bedeutete das 0:2 (0:1) im Heimspiel gegen den VfL Bochum sogar die siebte Niederlage nacheinander. Im dritten Spiel zum Auftakt des 15. Spieltages besiegte der SV Sandhausen mit großer Moral den SC Paderborn mit 3:2 (1:1).

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Stephan Schmidt hatte bei seiner Heimpremiere in der Lausitz auf einen Befreiungsschlag gehofft - das Gegenteil trat ein: Der noch glücklose Nachfolger von Rudi Bommer musste eine ganz bittere Niederlage hinnehmen. Die Frankfurter entschieden die Partie mit einem Doppelschlag von Nils Teixeira (75.) und Denis Epstein (77.), der auch das erste Tor für die Gäste erzielt hatte (35.). In der Nachspielzeit verwandelte Edmond Kapllani einen Foulelfmeter (90.+3). Der eingewechselte Amin Affane traf mit einem Freistoß lediglich zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für Cottbus (61.). «Es ist einfach nur bitter», meinte Abwehrspieler Alexander Bittroff beim TV-Sender Sky. Man habe derzeit «einfach Scheiße am Fuß».

Die Bielefelder Hoffnungen auf eine Trendwende erhielten gegen Bochum frühzeitig einen Dämpfer. Ken Ilsö köpfte die Gäste schon nach zwölf Spielminuten in Führung. Wenig später hätte bereits Richard Sukuta-Pasu auf 2:0 für den VfL erhöhen können, aber sein Schuss prallte an den Pfosten (20.). Nach der Pause sorgte dann Yusuke Tasaka für die Entscheidung (54.).

Die Arminia beendete die Partie nach einer Roten Karte für Stephan Salger wegen eines groben Foulspiels in Unterzahl (79.). «Das ist bitter für die Jungs. Und das Doofe bei uns ist, dass uns das regelmäßig passiert. Wir fangen uns zu leicht Gegentore ein», kommentierte Trainer Stephan Krämer, der noch Rückhalt bei der Vereinsführung genießt. Krämer kündigte für den Abstiegskampf an: «Wir werden uns weiter wehren.»

Auf und ab ging es in Sandhausen, wo der SV nach zweimaligem Rückstand am Ende den fünften Saisonsieg bejubeln konnte. Ranisav Jovanovic (25.), David Ulm (72./Foulelfmeter) und Nicky Adler (74.) erzielten die Tore für die kampfstarken Gastgeber. Für Paderborn waren Elias Kachunga (12.) und Alban Meha (48.) mit einem flatternden, aber nicht unhaltbaren Freistoß erfolgreich.

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