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Weiter scharfe Kritik an Gesetzentwurf zur Sterbehilfe

Berlin (dpa) - Ist der Gesetzentwurf zur Sterbehilfe zu liberal oder schränkt er zu sehr ein? Die geplante Neuregelung bleibt hochumstritten. Es geht darin vor allem um den Personenkreis, dem Sterbehilfe erlaubt sein soll. Nach dem Entwurf soll gewerbliche Sterbehilfe künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Nur Ärzte und Pfleger, die dem Betroffenen besonders nahestehen, sollen im Ausnahmefall straffrei bleiben. Dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe, geht eine solche Regelung zu weit. Auch Alt-Bischof Wolfgang Huber lehnte es ab, Regeln aufzuweichen.

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