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Was das neue Jahr bringen soll

Berchtesgaden - Nach den Wünschen und Änderungen im neuen Jahr befragt, kam als häufigste Antwort von Berchtesgadener Bürgern und Gästen, gesund zu bleiben. Auch das Rauchen aufzugeben steht bei manchem als Vorhaben zur Debatte.

Gesundheit wünschen sich die drei freundlichen Bäckereiverkäuferinnen. Und für zwei sollen Hochzeitsglocken läuten.

Der Salzburger Franz Blasl hat keine guten Vorsätze fürs neue Jahr. Weil er ein begeisterter Langläufer ist, hofft er auf besseres Wetter, damit er am Aschauerweiher seine Runden ziehen kann.

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Gesund zu bleiben steht für Karl Becker aus der Unterau an allererster Stelle. Der einstige Angehörige der Biathlon-Nationalmannschaft überstand vor längerer Zeit eine schwere Krankheit und weiß, wie wichtig die Gesundheit ist. Seine Fitness erhält sich Becker bei täglichen Langlaufeinheiten, allerdings mit Genuss und nicht auf Leistung bezogen. »Ich habe das Wimbachgries wieder als Langlaufstrecke entdeckt, das macht richtig Spaß. Ins Gries zu laufen, dann im neuen Wimbach-Schloss einzukehren und es dann herauslaufen zu lassen, das habe ich mir für das neue Jahr ein paar Mal vorgenommen«, freut sich Becker schon auf 2013. Ein besonderer Wunsch von Karl Becker ist Demut zu zeigen, das sei vielen Menschen abhandengekommen, aber sehr wichtig für das Zusammenleben.

Gesundheit wünscht sich auch Aschauer Wirt Hannes Schneider, der sich für das neue Jahr vorgenommen hat, wieder etwas mehr Sport zu treiben: »Meine Langlaufski sind hergerichtet.« Schneiders größter Wunsch ist jedoch, dass sich endlich ein neuer Vorstand für seinen WSV Königssee finden möge. »Irgendwann einmal muss auch ich aufhören dürfen«, so Schneider, der so lange Sportvereinsvorstand ist wie kein anderer in der Region. Helmut Kurz wünscht seinen Mitmenschen Zufriedenheit, jeden Tag gesund aufzustehen und die kleinen Dinge des Lebens zu genießen.

Und der Leiter des Langlaufzentrums Aschauerweiher, Toni Müller, hofft auf gut gespurte Loipen und möglichst viel Schnee. Ansonsten hofft er, gesund und fit zu bleiben, sodass er auch noch seine Runden am Aschauerweiher drehen kann. Von den drei Verkäuferinnen der Bäckerei Zechmeister, Ramona Brandner, Lisa Kreidler und Senem, haben sich zwei vorgenommen, im nächsten Jahr zu heiraten. Ramona möchte ein neues Auto, Lisa hofft, ihre Prüfung gut zu meistern. Ramona hat sich streng vorgenommen, das Rauchen zu lassen. Alle drei hoffen allerdings auch darauf, gesund zu bleiben. Klaus Kortenacker wünscht sich, dass sein FC Bayern München im kommenden Jahr das Triple holt: die Meisterschaft, den Deutschen Pokal und den Sieg in der Champions League. Für den heimischen Fußball wünscht sich der Szenekenner, dass die drei großen Vereine allesamt ab der nächsten Saison in einer Klasse spielen.

Rico Tschentsch hofft darauf, dass seine Familie und seine Freunde gesund bleiben. Am besten wäre es, »wenn alle Menschen gesund bleiben würden«, so der Würstlbrater am Adventsmarkt.

Christina und Fritz Schelle erwarten für das neue Jahr keine radikalen Änderungen. »Ich bin jetzt seit fast drei Monaten in Pension und das gefällt mir sehr gut. Mit meiner Arbeit und der neuen Situation bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich jetzt im Haushalt einige Arbeiten mit übernommen habe«, erklärte der ehemalige Lehrer an der Schnitzschule Berchtesgaden. Beide hoffen, dass auch das nächste Jahr zur Zufriedenheit ausfällt. Christina Schelle freut sich mit ihrem Ehemann, wenn die Kinder und Enkel zu Besuch kommen. Für junge Familien wünscht sich Christina Schelle eine bessere Unterstützung seitens des Staates.

Der Wirt des Gasthauses »Goldener Bär«, Peppi Haslinger, hat wie seine Bedienung Eva vor allem einen Wunsch: nämlich, dass die Gäste auch im neuen Jahr mit der Wirtschaft zufrieden sind. cw