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Warum Babys nicht mit Reizen überfordert werden sollten

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Säugling mit Motorikspielzeug
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Babys sollten sich lieber längere Zeit auf ein Spielzeug oder eine Beschäftigung konzentrieren. Foto: Friso Gentsch Foto: dpa

Im Sekundentakt zwischen Rassel, Lied oder Ball wechseln ist beim Spielen mit Babys keine gute Idee, denn: Sie haben eine ziemlich lange Leitung und sind schnell überfordert.


Hamburg (dpa/tmn) - Knurren, meckern, quengeln - wenn Babys etwas nicht gefällt, zeigen sie es ganz deutlich. Ob die Musik zu laut ist, die kleinen Füßchen frieren oder ihnen nur langweilig ist, lässt sich meist nur mit Probieren herausfinden.

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Eltern sollten aber beachten, dass Babys eine lange Leitung haben, schreibt die Zeitschrift »Eltern« (Ausgabe 7/2019). Konkret bedeutet das: Bis ein neuer Reiz im Gehirn ankommt, dauert es bis zu einer Minute.

Anstatt abwechselnd auf Rassel, Liedchen oder Fliegergriff zurückzugreifen, gilt daher: Lieber durchhalten und für mindestens eine Minute bei einem Angebot bleiben. Andernfalls ist der Nachwuchs schnell überfordert. Und dann wird aus dem Quengeln schnell Schreien.