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Wandern und dabei wachsen

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Glasaale
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Diese Jungfische wurden in Frankreich gefangen und nun in der Elbe in Norddeutschland ausgesetzt. Foto: Philipp Schulze/dpa Foto: dpa

Flutsch und weg. Gerade noch wimmelten Hunderte winzige Aale in einem Glas umher. Kurze Zeit später sind sie im Wasser der Elbe verschwunden. In diesem Fluss in Norddeutschland wurden die Fische am Dienstag ausgesetzt. Sie sollen von dort auf eine große Reise gehen.


Die Europäischen Aale gehören zu den Wanderfischen. Sie legen in ihrem Leben Tausende Kilometer zurück. Wenn aus den beinahe durchsichtigen Jungaalen große Fische geworden sind, schwimmen sie davon. Dabei reisen sie von Flüssen mit Süßwasser in den Atlantik, also ins Salzwasser.

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Allerdings ist diese Reise für die Aale oft komplizierter geworden, etwa weil Bauwerke den Weg versperren. In der Elbe aber können sie nun um die Bauwerke herum schwimmen. Damit wieder mehr Aale dort leben, wurden an der Atlantikküste im Land Frankreich viele Jungaale gefangen. Sie wurden nach Deutschland gebracht und hier freigelassen.

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