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»Wandelkonzert« in Laufen

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Historische sakrale Räume werden durch alte und neue Musik mit Leben erfüllt: Diese Idee steht hinter dem Projekt »Wandelkonzert«, das der Laufener Kirchenmusiker Thomas Netter und der Traunsteiner Komponist Patrick Pföß am Freitag, 27. Juni, inszenieren. Im Kirchenschiff, der gotischen Sakristei und dem Beinhaus in der Stiftskirche Laufen werden ab 19 Uhr Werke der Renaissance, des Barock und der Moderne zu hören sein.


Das Konzert beginnt und endet im Hauptkirchenschiff. Dort sind die Komposition »Virtutes« aus dem Jahr 2007/2008 des in Teisendorf aufgewachsenen Pföß für Sopran, Alt, Tenor und Bass sowie Orgel und eine Uraufführung seines Werks »Phi« für acht Schlaginstrumente zu hören. Das Schagwerk spielt Claudio von Hassel. Die Gesangssolisten sind Marcia Sacha (Sopran), Anna Gassler (Alt), Alexander Hüttner (Tenor) und Hubert Dobl (Bass).

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An der Hauptorgel lässt Thomas Netter ein zeitgenössisches und ein barockes Werk erklingen: das »Adagio« aus der Orgelsonate W 151 des ehemaligen Stifts-Chordirektors Wolfgang Hein und die Partita »Freu dich sehr, o meine Seele« von Georg Böhm (1661 bis 1733). Ein Höhepunkt im Hauptschiff ist die Motette »Lobet den Herrn, alle Heiden« von Johann Sebastian Bach (BWV 230) für Solisten-Quartett und Basso Continuo. Netter spielt selbst das Cembalo.

Dazwischen werden die Konzertbesucher gruppenweise in die zwei anderen Räumlichkeiten geführt. Das Wandelkonzert wird so gestaltet, dass jeder Besucher alle Programmpunkte miterleben kann. Im Beinhaus spielt Claudio von Hassel das Werk »Unter Helgas Brüsten liegt Arepo, in Glück« von Patrick Pföß für Vibraphon solo.

In der oberen Sakristei mit gotischen Gemälden werden Rupert Eder (Zink) und Thomas Netter am Cembalo neun Renaissance-Stücke aufführen, unter anderem von Michael Praetorius, Tilman Susato, Claudio Merulo und Claude Gervaise.