Das menschliche Gehirn ist ein kompliziertes Organ. Es besteht aus vielen Nervenzellen. Die werden auch Neuronen genannt. Wenn wir etwas lernen, dann vernetzen sich die Neuronen miteinander.
Forschende aus England haben jetzt herausgefunden: mit etwa 9, 32, 66 und 83 Jahren gibt es bei diesen Vernetzungen besondere Wendepunkte. Mit jeder dieser Altersstufen beginnt eine neue Phase, in der sich das Gehirn auf eine bestimmte Art und Weise verändert.
Mit Anfang 30 auf dem Höhepunkt
Beim ersten Wendepunkt im Alter von 9 Jahren nehmen die geistigen Fähigkeiten sprunghaft zu. Mit Anfang 30 sahen die Forschenden die maximale Leistungsfähigkeit des Gehirns erreicht.
»Die Phasen liefern wichtige Hinweise, wozu unser Gehirn in verschiedenen Lebensabschnitten am besten geeignet oder wann es am anfälligsten ist«, erklärte eine der Forscherinnen. Man könne besser verstehen, warum sich manche Gehirne an wichtigen Punkten anders entwickeln und zum Beispiel Lernschwierigkeiten entstehen.
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