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Vorbereitungen für das große Fußballfest

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Die langjährigen Mitglieder des FC Bischofswiesen (v.l.h.) Sebastian Hofmann, Andreas Maltan, Dietmar Beitz, Franz Koller und Simon Schwaiger sowie (v.l.v.) Markus Pöpperl, Athanassios Moralis und Bernhard Oeggl wurden mit Urkunden ausgezeichnet. (Foto: Wechslinger

Bischofswiesen – Die Jahreshauptversammlung des FC Bischofswiesen fand am Freitag im Gasthaus »Brennerbräu« statt und stand im Zeichen der Vorbereitungen auf das 70-jährige Bestehen des Fußballclubs, der von 1949 bis 1956 als FC Winkl firmierte.


Aus den Berichten ging hervor, dass man durch viele jüngere Spieler im Seniorenbereich auf eine kontinuierliche Steigerung der Leistung hofft. Gleiches gilt für den Nachwuchs, der in Zukunft keine Spielgemeinschaften mehr mit der SG Schönau betreibt. Schließlich wurden mehrere langjährige FCB-Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt. Vorsitzender Athanassios Moralis freute sich besonders über die vielen jüngeren und auch ehemaligen Spieler, die zur Jahreshauptversammlung erschienen sind.

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Moralis hielt in seinem Rechenschaftsbericht Rückschau auf die Anfänge des FC Bischofswiesen, der vor 70 Jahren zunächst als FC Winkl ins Vereinsregister eingetragen worden war. Damals hätten die Frauen die Dressen noch selbst gefertigt und das Vereinsemblem auf die Trikots gestickt, erzählte der Vorsitzende. Das erste Spiel fand gegen Schönauer Fußballer statt, das Ergebnis sei nicht bekannt, erklärte Moralis. Von den Gründungsmitgliedern lebt noch Franz Parma, der bei den Jubiläumsfeierlichkeiten am 6. Juli im Riedherrn-Stadion für 70 Jahre Treue zum Verein eine Sonderehrung erhält.

Moralis führte die nicht erbauliche Saison der ersten Mannschaft darauf zurück, dass viele Spieler verletzt gewesen waren und erst noch zu wertvollen Kräften reifen müssen. Gleichwohl hegt der Vorsitzende die Hoffnung, dass die jungen Mannschaften bald schon einen attraktiveren Fußball spielen und auch die erwarteten Erfolge feiern werden.

Kassier Hans Fischer übergab Moralis einen Zettel mit seinen Gedanken, die der Vorsitzende der gut besuchten Versammlung vorgetragen hat: »Ich möchte einmal erleben, wie gut unsere Mannschaften nach einer intensiven Vorbereitung wirklich sind. Leider ist dies durch Urlaub und Abwesenheit vieler Spieler nicht möglich. Zu bedenken ist hierbei auch, dass Spieler nach längeren Auslandsaufenthalten Wochen brauchen, um wieder in Form zu kommen. Nehmt euch ein Beispiel an euren Trainern, die ihren Urlaub nach den Trainingszeiten und nach dem Spielbetrieb richten.«

Erfreulich hingegen entwickelten sich die Beisitzer des Vorstands, die mehrere neue Sponsoren generiert hatten. Mit Bedauern habe man zur Kenntnis genommen, dass die SG Schönau die Zusammenarbeit im Jugendbereich mit dem FC Bischofswiesen ausgesetzt hat. Gleichwohl bleibe man mit den Nachbarn verbunden, erklärte Moralis, der im Weiteren auf die Situation beim Kunstrasenplatz einging. Dieser bedürfe nach seiner Inbetriebnahme im Jahr 2006 bald einer Instandsetzung, bei der man auf Unterstützung der Gemeinde hoffe.

Schriftführer Walter Parma beleuchtete die Leistungen der Senioren- und Jugendmannschaften. Sehr gut angekommen seien neben dem traditionellen Nachwuchs-Zeltlager am Abtsdorfer See das Jugendcamp und die Trainingslager der Juniorenteams im Ausland. Da der Verein derzeit über keinen Jugendleiter verfüge, hoffe man darauf, dass sich schon bald jemand dafür zur Verfügung stellt.

Sportchef Andreas Maltan informierte über die Nachwuchsarbeit mit derzeit neun Mannschaften im Spielbetrieb, wobei insgesamt 160 Kinder und Jugendliche gut aufgehoben sind. Maltan drückte seine Freude über das Engagement der Trainer für den Nachwuchs aus, die mit ihren Schützlingen schon in Italien, Kroatien und Österreich im Trainingslager gewesen seien.

Krönender Abschluss der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger treuer Clubmitglieder, die mit geschmackvollen Urkunden bedacht worden sind. Beim letzten Tagungsordnungspunkt »Wünsche und Anträge« monierte der langjährige Nachwuchstrainer Andreas Moderegger, dass ihm die Tabellen vom Nachwuchs im »Berchtesgadener Anzeiger« fehlen würden. Christian Wechslinger