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Das Ensemble »esbrassivo« gestaltete ein Benefizkonzert des Lions-Clubs Chiemsee-Bedaium

Von Bach-Kompositionen bis hin zu modernen Liedern

Mit Beginn der Adventszeit werden in den deutschen Geschäften die amerikanischen und englischen Weihnachtslieder rauf und runter gespielt. Darunter fallen auch berühmte Lieder zur Weihnachtszeit, von denen es unendlich verschiedene Variationen gibt, die jedes Mal anders klingen. Das Ensemble »esbrassivo« beherrscht diese schwungvollen Arrangements populärer Songs wie »Frosty the snowman« oder »Santa Claus is comin' to town«, auf höchstem Niveau zu interpretieren.

Mit moderner und klassischer Weihnachtsmusik begeisterte das Bläserensemble »esbrassivo« beim Benefizkonzert des Lions Club Chiemsee- Bedaium in der Klosterkirche Seeon. Die Ausnahme-Formation wechselte sich mit Andrea Wittmann (Orgel) und Viviana Wittmann (Klarinette und Gesang) ab. (Foto: Gabi Rasch)

Eine Kostprobe lieferte die Ausnahme-Formation Josef Lang und Tobias Mair (Trompete), Marinus Brückmann (Horn), Markus Bauer (Posaune) und Thomas Stadler (Tuba) beim Benefizkonzert des Lions Clubs Chiemsee-Bedaium in der Seeoner Klosterkirche. Ein Konzerterlebnis höchster Güte, das die Kälte in der Sankt-Lambert-Kirche, die wegen der historischen Fresken nicht beheizt werden darf, vergessen ließ.

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Dass das hochkarätige Brass-Ensemble für die Benefizveranstaltung gewonnen werden konnte, ist ein Verdienst der Seeoner Musikerin und Organistin Andrea Wittmann, die mit den Musikern aus dem Raum Rosenheim schon mehrere gemeinsame Konzerte gegeben hat. Wittmann hatte auch mit ihrer Tochter Viviana (Klarinette und Gesang) mitgewirkt und von der Empore aus zum Gelingen des kurzweiligen vorweihnachtlichen Konzerts wesentlich mit beigetragen. Während sich die fünf Bläser, die bei einigen Stücken von Alexander Herrmann auf dem Schlagzeug begleitet wurden, am Altarraum postierten.

Im ersten Teil erklangen klassische Kompositionen unter anderem von Johann-Sebastian Bach, Andreas Hammerschmidt und Max Keller. Mit zum Teil eigenen, modernen Arrangements und Gospels, gepaart mit populären Weihnachtsliedern, wurde im zweiten Teil die Ankunft des Herrn thematisiert. Auch das begeisterte Publikum wurde bei den Liedern »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit« am Konzertbeginn und am Ende zu Georg-Friedrich Händels »Joy to the world, the Lord is come« zum Mitsingen eingeladen. Gabi Rasch