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Vollsperrung der B 305

Bischofswiesen - Die B 305 ist ab Montag, 7 Uhr, vom Kreisverkehr am Stangenwald bis zur Gmundbrücke voll gesperrt. Die Sperrung soll zwischen vier und sechs Wochen dauern. Grund dafür sind laut Staatlichem Bauamt Traunstein Geisterfahrer sowie technische Probleme.

Schon wieder ein Geisterfahrer: Um das Gefahrenpotenzial auf der B 305 zu minimieren, ist sie ab Montag zwischen Gmundbrücke und Stangenwald gesperrt. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Immer wieder habe es Probleme mit Geisterfahrern gegeben, die sich nicht an die Einbahnregelung gehalten haben und in die falsche Richtung gefahren sind, erklärt Bauoberrat Martin Bambach.

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Außerdem gibt es auf dem Abschnitt Richtung Berchtesgaden unvorhergesehene Probleme. Die Arbeiten gestalten sich deshalb deutlich schwieriger als geplant. Ungünstige Witterungsbedingungen im Verbund mit schwierigem Baugrund verzögern den Bauablauf. Nur mit sehr viel Aufwand und ständig wechselnden Verkehrsführungen hielt die Straßenbaufirma die Einbahnregelung zuletzt aufrecht. Um nicht in Zeitverzug zu geraten und im Winter möglicherweise weiterhin nur eine Einbahnregelung zu haben, entschloss man sich für die Vollsperrung. Für eine Kanalquerung unter der B 305 hätte es ohnehin für einige Zeit einer Sperrung bedurft.

Die Umleitung über den Gmundberg und die Gebirgsjägerstraße bleibt bestehen und ist beschildert. Wenn es keine unvorhergesehenen Verzögerungen gibt, dann wird die Vollsperrung in der zweiten Novemberwoche aufgehoben. Bauoberrat Martin Bambach wies zudem darauf hin, dass die B 305 zwischen Ostern und Pfingsten voraussichtlich eine Woche gesperrt wird, um die Binder- und Deckschicht aufzubringen.

Über die geplante neue Straßenführung zwischen Gmundbrücke und Bahnhof, die möglicherweise im nächsten Jahr in Angriff genommen wird, möchten die Verantwortlichen in den nächsten Tagen bei einem Lokaltermin auch mit RVO-Niederlassungsleiter Andreas Datz sprechen.

Christian Wechslinger