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Vier Verletzte bei Bayerisch Gmain

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Nach Angaben der Reichenhaller Polizei war der 34-Jährige mit seinem Ford von Berchtesgaden kommend in Richtung Bad Reichenhall unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang von Bayerisch Gmain kam er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und rammte die linke Seite des entgegenkommenden Audi einer 44-jährigen Bischofswieserin.


Der Aufprall war so heftig, dass beim Audi das linke Hinterrad und beim Ford das linke Vorderrad abgerissen wurden. Der Audi blieb schwer beschädigt auf der Gegenfahrbahn stehen; der Ford schleuderte rund 50 Meter weiter, landete im rechten Straßengraben, fällte das Ortsende-Schild von Bayerisch Gmain und prallte in eine Fichtenhecke, einen Brennholzstapel und das Nebengebäude des angrenzenden Anwesens, bei dem unter anderem das Dach beschädigt wurde. Der Fahrer hatte Glück im Unglück, dass sein Fahrzeug durch die Hindernisse bereits stark abgebremst wurde, da sich das Ende der Dachrinne nur wenige Zentimeter von seinem Kopf entfernt befand.

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Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten und setzten einen Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein schickte daraufhin kurz nach 17.20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bayerisch Gmain und das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen und dem Reichenhaller Notarzt zum Unfallort. Der Fahrer des Ford wurde beim Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Zur schonenden Rettung musste die Feuerwehr das Auto per Seilwinde auf die Straße zurückziehen und mit dem hydraulischen Rettungssatz das Dach abschneiden.

25 Feuerwehrleute waren mit drei Fahrzeugen vor Ort. Sie kümmerten sich um die technische Rettung, sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den restlichen Verkehr um und reinigten die Fahrbahn.

Das Rote Kreuz brachte den nach erster Einschätzung mittelschwer verletzten Ford-Fahrer, die leicht verletzte Audi-Fahrerin und ihre ebenfalls leicht verletzten Söhne in die Kreisklinik Bad Reichenhall, wo nur der 34-Jährige stationär aufgenommen wurde. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den genauen Unfallhergang auf. An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzten 30 000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Bundestraße 20 war während der Rettungs- und Bergearbeiten über eine Stunde lang komplett gesperrt.