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US-Vertretungen in Indonesien geschlossen

Jakarta (dpa) - Die USA rechnen im muslimischen Indonesien nach den Freitagsgebeten mit weiteren Prosten gegen einen islamfeindliches Mohammed-Video aus den USA. Sie schließen deshalb vorsichtshalber ihre diplomatischen Vertretungen.

Botschaft und Büros in der Hauptstadt Jakarta, auf Bali, in Medan und Surabaya blieben am Freitag geschlossen, teilte die Botschaft mit. «Wir raten wie immer, größere Menschenmengen, die möglicherweise gewalttätig werden können, zu meiden», hieß es auf der Webseite.

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Am Montag hatten Demonstranten aus Protest gegen den Film, der den Propheten Mohammed verunglimpft, Steine auf die Botschaft geschleudert. Die US-Vertretung in Medan ist wegen anhaltender Proteste seit Mittwoch geschlossen. Muslimische Prediger haben Demonstranten aufgerufen, friedlich zu bleiben.

Botschaftsmitteilung