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US-Sender: Onkel der Terrorverdächtigen distanziert sich von Neffen

Boston (dpa) - Nach den Bombenanschlägen von Boston hat sich ein Mann, der laut US-Medien ein Onkel der mutmaßlichen Täter ist, geschockt und beschämt gezeigt. «Was sie taten, ist eine Schande», schrie er in die Mikrofone zahlreicher Journalisten vor seinem Haus. Der Anschlag sei abscheulich, sagte Ruslan Tsarni. Er habe seit Jahren nichts mit seinen Neffen zu tun gehabt, zuletzt im Dezember 2005. «Wir sind schockiert und fühlen mit den Opfern», sagte er. Jemand habe die beiden Jungen radikalisiert, aber dies sei nicht sein Bruder gewesen.

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