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US-Einheiten im Nahen Osten in erhöhter Alarmbereitschaft

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US-Marine im Golf von Aden
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US-Marine im Golf von Aden: Wegen der Terrorgefahr in islamischen Staaten sind einzelne US-Militäreinheiten im Nahen Osten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Foto: Mazen Mahdi/Archiv Foto: dpa

Washington/Berlin (dpa) - Wegen der Terrorgefahr in islamischen Staaten sind einzelne US-Militäreinheiten im Nahen Osten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Das berichtete der Sender CNN am Sonntag unter Berufung auf Regierungskreise in Washington.


US-Verteidigungsminister Chuck Hagel habe im Pentagon mit seinen Fachleuten besprochen, welche Einheiten im Falle eines Terrorangriffs auf US-Einrichtungen eingesetzt werden könnten. Diese seien in einen Bereitschaftsstatus versetzt worden, der im vergangenen Jahr nur in einer Handvoll Fällen angeordnet worden sei, sagte der namentlich nicht genannte Regierungsmitarbeiter.

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Um welche Einheiten es sich handelt, sagte er nicht. Zwei andere Regierungsbeamte erklärten laut CNN, die US-Marine habe in den letzten Tagen Amphibienboote im Roten Meer näher an den Jemen heran beordert.

Die USA hatten am Freitag aus Sorge vor Terroranschlägen eine weltweite Reisewarnung herausgegeben und angekündigt, dass 21 US-Botschaften und Konsulaten in islamischen Staaten am Sonntag vorrübergehend geschlossen bleiben. Deutschland, Großbritannien, Frankreich schlossen ihre Vertretungen im Jemen.

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurden laut CNN deutlich erhöht. »Die Bedrohung scheint schlimmer zu sein, als sie es lange Zeit war«, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter der US-Sicherheitsbehörden dem Sender.

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