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US-Behörden rechnen nicht mit weiteren Leichenfunden

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Nach dem Tornado
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Präsident Barack Obama hat rasche Hilfe für die Tornado-Opfer versprochen. Foto: Ed Zurga Foto: dpa

Washington (dpa) - Nach dem schweren Tornado in Oklahoma rechnen die US-Behörden nicht mit weiteren Leichenfunden. Er gehe »zu 98 Prozent davon aus«, dass unter den Trümmern keine weiteren Toten und Überlebenden entdeckt werden, sagte der zuständige Feuerwehrchef Gary Bird am Dienstag.


Offiziellen Angaben zufolge kamen bei dem Wirbelsturm 24 Menschen ums Leben, mehr als 230 wurden verletzt.

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Nach der Katastrophe richtet sich der Blick auf den Wiederaufbau. Präsident Barack Obama versprach rasche Hilfe. »Da sind nun leere Flächen, wo einst Wohnzimmer und Schlafzimmer und Klassenzimmer waren. Und wir müssen diese Orte bald wieder mit Liebe und Lachen und Gemeinschaft füllen«, sagte Obama.

Der Sturm hatte nach Angaben der nationalen Wetterbehörde die höchste Stufe auf der in den USA gebräuchlichen Skala. Es habe sich um einen Tornado Stärke EF5 mit Geschwindigkeiten von 320 Stundenkilometern gehandelt. Zunächst hatte die Behörde von der zweithöchsten Stufe EF4 auf der erweiterten Fujita-Skala gesprochen.

Widersprüchliche Angaben über die Opferzahlen hatten im Laufe des Dienstag für Irritationen gesorgt. Zeitweise war von über 90 Toten die Rede. Dann bestätigten Gerichtsmediziner die Zahl von 24 Toten. Offenbar seien Leichen doppelt gezählt worden, hieß es zur Begründung. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass weitere Leichen direkt zu Bestattungsunternehmen gebracht worden sein, meinte Gouverneurin Mary Fallin.

Am stärksten war die Ortschaft Moore in der Nähe von Oklahoma-City betroffen. Der Ort wurde über weite Strecken dem Erdboden gleichgemacht. Der Tornado schlug eine gut drei Kilometer breite Spur der Verwüstung. Auch eine Grundschule wurde völlig zerstört. Sieben Kinder starben unter den Trümmern.

Wetterbehörde

New York Times-Bericht

CNN-Bericht

KFOR-Bericht