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Unser Gehirn spielt uns einen Streich

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Der Vollmond
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Wie groß ist der Mond? Mal sieht er größer aus, mal kleiner. Foto: Marijan Murat/dpa Foto: dpa

Wer in diesen Tagen abends aus dem Fenster schaut, kann den Vollmond aufgehen sehen. Langsam steigt er immer höher. Dabei fällt auf: Wenn der Mond noch tief über dem Horizont steht, sieht er ungewöhnlich groß aus. Steht er hoch am Nachthimmel, wirkt er nicht mehr so groß.


Verändert der Mond etwa seine Größe? Oder entfernt er sich deutlich weiter von der Erde? Nein, Messungen zeigen: Der Mond ist am Himmel immer gleich groß. Das kannst du überprüfen, indem du den Arm ausstreckst und den Daumen vor den Mond hältst. Du wirst sehen: Der Mond ist etwa gleich groß, egal ob er hoch am Himmel oder am Horizont zu sehen ist.

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Wie wir ihn sehen, hat mit einer optischen Täuschung zu tun. Unser Gehirn macht den Mond unterschiedlich groß. Warum das Gehirn das macht, dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Eine ist: Wir Menschen nehmen den Himmel nicht als Halbkugel wahr. Wir denken vielmehr, der Horizont sei weiter weg als der freie Himmel über uns. Wegen dieser falschen Vorstellung verändert das Gehirn die Größe des Mondes.