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Unfall mit Folgeunfall fordert sieben Verletzte auf der B21 am Saalachsee

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Unfall mit Folgeunfall fordert sieben Verletzte auf der B21 am Saalachsee
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Foto: Leitner, BRK BGL

Bad Reichenhall – Zwei schwere Unfälle, die am Montag auf der Bundesstraße 21 am Saalachsee direkt aufeinander folgten, forderten insgesamt sieben Verletzte. Ein VW-Fahrer hatte beim Einbiegen in die B21 die Vorfahrt eines anderen Autofahrers missachtet – es kam zum Crash. Anschließend rammte ein Lkw-Fahrer im Gegenverkehr ein bremsendes Auto.

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Der mittags unmittelbar zuvor vom Poschberg gerettete unverletzte 67-jährige Bergsteiger aus Nordrhein-Westfalen wollte kurz vor 13 Uhr offenbar mit seinem VW Polo vom Waxries-Parkplatz am Saalachsee nach links auf die B21 in Richtung Bad Reichenhall einbiegen und übersah dabei einen in Richtung Lofer fahrenden 70-jährigen Salzburger mit seinem Honda. Der Honda und der Polo stießen seitlich-frontal zusammen.

Im Gegenverkehr waren zu dieser Zeit vier Urlauber aus dem Landkreis Passau unterwegs, die sich auf der Heimreise aus Österreich befanden. Der Fahrer des Mercedes-Kombi musste seinen Wagen wegen des Unfalls abbremsen, was ein nachfolgender Lkw-Fahrer aus Oberösterreich übersah und mit seinem Gespann in das Heck des Mercedes krachte.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Bad Reichenhall und Schneizlreuth und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes mit drei Rettungswagen, einem Krankenwagen der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaft Ainring, zwei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Unfallort.

Die Beifahrerin im Mercedes wurde nach erster Einschätzung mittelschwer verletzt und von der „Christoph 14“-Besatzung zum Klinikum Traunstein geflogen. Die drei weiteren Insassen im Mercedes – der Fahrer, eine 64-jährige Frau und ihr 77-jähriger Mann auf der Rücksitzbank – sowie der 70-jährige Mann und die 69-jährige Frau im Honda und der 67-jährige Unfallverursacher kamen nach erster Einschätzung mit leichteren Verletzungen davon. Das Rote Kreuz versorgte sie und brachte sie ins Klinikum Traunstein, in die Kreisklinik Bad Reichenhall und ins Salzburger Landeskrankenhaus.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, sicherte die Unfallstelle ab, band ausgelaufene Betriebsstoffe und half bei der Betreuung und Versorgung der Patienten. Die B21 war unter anderem für die Landung des Rettungshubschraubers komplett gesperrt, weshalb sich der restliche Verkehr zurückstaute. Die Feuerwehr richtete eine örtliche Umleitung ein. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Hergang auf.

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Foto: Leitner, BRK BGL

red/BRK BGL