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Unesco sieht Millenniumsziel «Bildung für alle» in Gefahr

Paris (dpa) - Die Unesco kritisiert die unzureichenden Fortschritte im Kampf gegen Analphabetismus und sieht das Millenniumsziel «Bildung für alle» in Gefahr. Die Zahl der Kinder, die keine Grundschule besuchten, habe zuletzt mindestens zwei Jahre stagniert, heißt es im neuen Weltbildungsbericht der UN-Organisation. 250 Millionen Mädchen und Jungen lernten weder richtig Lesen noch Schreiben. Viele Entwicklungsländer seien weit davon entfernt, die Ziele des Aktionsprogramms «Bildung für alle» bis 2015 zu erreichen. Das Programm ist eines der größten Bildungsprogramme weltweit.

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