Umgekippter Lastwagenanhänger auf der A8

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Foto: Symbolbild (Unsplash)

Lastkraftwagenanhänger auf der A8 umgekippt - 5 km Stau - 8 500 Euro Sachschaden


Am 25. Juni gegen 16:30 Uhr befuhr ein 37-Jähriger deutscher Lkw–Fahrer mit dessen Fahrzeug inkl. Anhängergespann die A8 in Fahrtrichtung München.

Zwischen den Anschlussstellen Bad Reichenhall und Neukrichen verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hierbei touchierte er die dort befindliche Leitplanke und konnte daher sein Fahrzeug noch auf der Fahrbahn halten. Der Anhänger jedoch kippte anschließend nach rechts in den dort befindlichen abfallenden Grünstreifen.

Bei dem Anhänger handelte es sich um einen Containeraufbau, beladen mit ca. 6 Tonnen Baby-Nahrung. Aufgrund der Kofferbauweise des Anhängers konnte auf ein Umladen der Ladung verzichtet werden, was die Gesamtbergungsdauer deutlich verringerte. 

Zur Bergung des Anhängers mit Kran und Luftkissen musste zunächst der rechte Fahrstreifen und anschließend die komplette Fahrbahn gesperrt werden. Hierfür wurde durch die Autobahnmeisterei Siegsdorf eine Ausleitung an der Anschlussstelle Bad Reichenhall eingerichtet.

Die Bergung und die damit verbundene Sperrung beanspruchte insgesamt 1,5 Stunden. Hierbei entstand ein Stau von bis zu fünf Kilometern hinter der Unfallstelle und bis zu vier Kilometer an der Ausleitung an der Anschlussstelle Bad Reichenhall. 

Am Anhänger entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 3500 Euro, an den baulichen Einrichtungen der Autobahn ein Schaden von ca. 5000 Euro.

fb/red