Über 100 Feuerwehrleute löschen Wohnhausbrand in der Oberau – Bewohner retten sich rechtzeitig

Berchtesgaden: Wohnhausbrand sorgt für Feuerwehr-Großeinsatz in Oberau
Bildtext einblenden
Foto: BRK BGL

Berchtesgaden – Ein Großaufgebot von über 100 Rettungskräften war am Donnerstagabend bei einem Dachstuhlbrand im Berchtesgadener Ortsteil Oberau gefordert. Die fünf Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen; es gab keine Verletzten. Der Schaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.


In den Abendstunden gegen 19 Uhr hatten die Bewohner starken Rauch im Dachgeschoss bemerkt und zunächst noch versucht, das Feuer selbst zu löschen. Wenig später setzten sie einen Notruf ab. Gegen 19.20 Uhr wurden die Feuerwehren und das Rote Kreuz mit Alarmstufe B3 an den Einsatzort geschickt. Die Bewohner bemerkten starken Rauch im Dachgeschoss, versuchten das Feuer noch selbst zu löschen und setzten kurz darauf einen Notruf ab.

Anzeige

Nachdem die ersten Atemschutz-Geräteträger am Brandort eingetroffen waren, drangen sie in das Haus und in das Obergeschoss vor, konnten den Brand unter dem Dach lokalisieren und schnell unter Kontrolle bringen.

Das Rote Kreuz begleitete die fünf Bewohner des Hauses zunächst in das benachbarte Feuerwehrhaus Au, wo sie von den Notfallsanitätern medizinisch untersucht wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt; somit konnte einer von zwei verständigten Rettungswagen wieder abrücken. Der Zweite blieb noch im Einsatz, um die Arbeiten der rund 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte abzusichern.

Bildtext einblenden

Ersten Erkenntnissen zufolge ist ein Defekt in der elektrischen Anlage die Brandursache. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizeiinspektion Berchtesgaden auf rund 70.000 Euro. Das Haus ist momentan unbewohnbar. Hilfsbereite Nachbarn boten an, die betroffenen Anwohner vorübergehend zu beherbergen.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden mit Löschzug Au, Marktschellenberg mit Löschzug Scheffau und die österreichischen Kameraden vom Löschzug Bad Dürrnberg sowie das Berchtesgadener Rote Kreuz mit beiden Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

red/BRK BGL

Einstellungen