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Medaille für stellvertretenden Leiter am Forstbetrieb Berchtesgaden

TU München ehrt Forstoberrat Peter Renoth

Berchtesgaden – Der stellvertretende Leiter am Forstbetrieb Berchtesgaden wurde von der TU München mit der Karl Max von Bauernfeind-Medaille ausgezeichnet.

Verleihung der Karl-Max-von-Bauernfeind Medaille: Peter Renoth (m.) mit TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann (l.) und Kanzler Albert Berger. Foto: Heddergott / TUM

Die Technische Universität München (TUM) hat Forstoberrat Peter Renoth, den stellvertretenden Leiter am Forstbetrieb Berchtesgaden am Montagabend mit der Karl Max von Bauernfeind-Medaille ausgezeichnet. Damit würdigt die Universität Renoths Einsatz für ihre derzeit entstehende Forschungs- und Lehrstation im Berchtesgadener Land.

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Mit der Medaille zeichnet die Universität jedes Jahr Personen und Gruppen aus, die sich durch herausragendes Engagement, innovative Ideen und wertvolle Anregungen um die Universität verdient gemacht haben. Benannt ist die Auszeichnung nach dem Gründungsdirektor der Königlich Bayerischen Polytechnischen Schule zu München, der Vorläuferin der heutigen Universität.

An ihrer neuen Forschungs- und Lehrstation im Berchtesgadener Land will die TUM Umwelt- und Ökosysteme erforschen und neue Ansätze in der naturwissenschaftlichen Pädagogik erproben. Der direkte Kontakt mit Bergen, Wald und Natur soll dabei für die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen.

Dass dies bald möglich sein werde, hieß es in der Laudatio, sei nicht zuletzt Peter Renoth zu verdanken. Renoth ist in der Region tief verwurzelt. Er wurde 1953 in Oberau bei Berchtesgaden geboren und hat seine Heimat lange Jahre als 2. Bürgermeister des Marktes Berchtesgaden und Kreisrat mitgeprägt. Als Stellvertretender Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Berchtesgaden sei Peter Renoth mit Wald und Natur im Berchtesgadener Land auf das engste vertraut, hieß es weiter.

Für die geplante Forschungs- und Lehrstation der TUM habe er sich in Berchtesgaden in besonderem Maße eingesetzt und das Bauprojekt von Anfang an mit größtem Engagement begleitet. Seine herausragende Unterstützung bei der Standortsuche und seine Erfahrung mit Bauprojekten auf anspruchsvollem Terrain hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die TUM bald ein weiteres Zuhause in Bayern haben werde.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit mehr als 550 Professorinnen und Professoren, 41 000 Studierenden sowie 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands.

Pressemitteilung der Technischen Universität München