weather-image

Traunreuter (48) stürzt über Felswand in den Tod – Beim Wandern auf Laub ausgerutscht

4.5
4.5
Bildtext einblenden
Foto: Symbolbild, Tobias Hase/dpa

Unken/Traunreut – Ein 48 Jahre alter Wanderer ist am österreichischen Nationalfeiertag im Heutal über eine Felswand in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Für den Mann, der in einer vierköpfigen Gruppe im unwegsamen Gelände unterwegs war, kam jede Hilfe zu spät.

Anzeige

Die vier Deutschen im Alter von 20, 48, 52 und 55 Jahren hatten am Samstag eine Bergtour im Heutel im Gemeindegebiet Unken unternommen. Sie hatten sich dazu bereits eine Hütte angemietet, von der aus sie in Richtung Norden zu einer Wanderung aufbrachen.

Nach ungefähr einem Kilometer haben die vier gemeinsam beschlossen, den markierten Weg zu verlassen und querfeldein auf einen Bergrücken zu gehen. Da sie schon beim Aufstieg mit dem schwierigen Gelände Probleme hatten, legten sie eine Pause auf einem Plateau des Bergrückens ein und wollten dann über eine andere Abstiegsroute – ebenfalls querfeldein – talwärts gehen. Dabei kam die vierköpfige Gruppe allerdings in noch unwegsameres Gelände.

Gegen 17.15 Uhr rutschte der 48-Jährige aus Traunreut im steilen unwegsamen Gelände, das stark mit Laub bedeckt war, aus und stürzte über eine rund 30 Meter hohe Felswand in eine Rinne ab. Laut Polizeiangaben erlitt er dabei schwere Kopfverletzungen und war vermutlich auf der Stelle tot. Seine Begleiter, die den Unfall beobachten hatten, verständigten sofort die Einsatzkräfte.

red/LPD Salzburg