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Toter Bartkauz: Mücken werden auf West-Nil-Virus untersucht

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Ein Bartkauz
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Ein Bartkauz. Foto: Caroline Seidel dpa/lnw Foto: dpa

Poing/Hamburg (dpa) - Nach einem Fall von West-Nil-Fieber bei einem Bartkauz in Bayern sollen gezielt Mücken in dem Tierpark untersucht werden. Zudem sollen Mückenlarven bekämpft werden, wie die Tierärztin des Wildparks Poing, Sandra Klimm, am Freitag mitteilte. Gefundene tote Wildvögel werden künftig auf das Virus untersucht. Bundesweit gibt es inzwischen drei Nachweise von West-Nil-Fieber bei Vögeln, zwei davon in Sachsen-Anhalt. Experten sind beunruhigt, weil der von Stechmücken übertragene, auch auf Menschen übertragbare Erreger bisher nicht in Deutschland heimisch war.


In Süd- und Südosteuropa gibt es in dieser Saison eine besonders heftige Infektionswelle mit bereits mehr als 70 Todesfällen vor allem bei älteren Menschen. Betroffenen sind unter anderem Serbien, Griechenland und Italien.

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Mitteilung LGL

Mitteilung FLI

ECDC zu West-Nil-Fieber