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Tornado wird zum Top-Thema auf Twitter

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Berlin (dpa) - Wie schon bei ähnlichen Katastrophen in der Vergangenheit hat der Kurznachrichtendienst Twitter auch beim Tornado in den USA fast in Echtzeit ein Bild der Lage ermöglicht. Die Unwetter-Warnungen wurden von vielen Nutzern verbreitet und retteten so möglicherweise Menschenleben.


In Fotos, Kurz-Videos und Statusmeldungen informierten Überlebende die Welt über das Ausmaß der Zerstörung. Die Schlagworte »Tornado«, »Red Cross« (Rotes Kreuz) und »Oklahoma« blieben in den USA über Stunden das Top-Thema. Mit solchen »Hashtags«, kenntlich gemacht mit einem Raute-Zeichen (#) lassen sich Diskussionen auf Twitter thematisch ordnen.

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Aus allen Teilen der Welt drückten die Menschen den Überlebenden und Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. #PrayForOklahoma (»Betet für Oklahoma«) schrieben tausende Nutzer unter ihre Kurznachrichten, darunter auch User aus Deutschland, Großbritannien, Afrika, Asien und Südamerika. »Verwüstung, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit« fasste ein Nutzer die Stimmung zusammen. »Es ist eine grausame Welt«, twitterte ein anderer. Ein Nutzer aus dem Bundesstaat West Virginia schrieb: »Und noch ein schreckliches Ereignis hier in Amerika. Möge Gott uns beistehen.«

Welch große Aufmerksamkeit Twitter-Nutzer besonders bei Unfällen oder Katastrophen bekommen können, zeigte sich erstmals im Januar 2009. Ein Flugzeug machte auf dem Hudson River in New York eine spektakuläre Notlandung. Bevor Medien darüber berichten konnten, verbreitete sich die Neuigkeit in einer 140-Zeichen-Meldung bei Twitter.

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