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Torlinien-Technik: FIFA unterschreibt Verträge

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Torlinientechnologie
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Die FIFA setzt unter anderem auf das System «GoalRef», einem Ball mit einer integrierten Magnetspule. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Die FIFA hat einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Einführung der neuen Torlinien-Technologie gemacht. Am Montag unterschrieben die Hersteller der beiden Systeme «Hawk Eye» und «GoalRef» jeweils ein Lizenzierungsabkommen mit dem Fußball-Weltverband.


Damit ist offiziell, dass die FIFA zur Klärung der Frage, ob ein Ball hinter der Torlinie war oder nicht, nur diese beiden Verfahren erlaubt: die auch beim Tennis verwendete Torkamera («Hawk Eye») und den Ball mit einer integrierten Magnetspule des Fraunhofer-Instituts in Erlangen («GoalRef»).

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Der Weltverband bezeichnete die Vertragsunterschriften als «Meilenstein im Torlinien-Technologie-Prozess». Beide Systeme sollen im Dezember bei der Club-WM in Japan erstmals offiziell eingesetzt werden. Ob eines der beiden Verfahren auch in den nationalen Ligen wie der Bundesliga eingeführt wird, überlässt die FIFA den jeweiligen Verbänden. In Deutschland waren die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga bis Montag dazu aufgefordert, ihre Meinung zu der neuen Technologie bei der DFL einzureichen. Eine Entscheidung soll dann bei der Mitgliederversammlung am 12. Dezember fallen. DFB und DFL favorisieren das «GoalRef»-System.